Okt
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KOM
 

Heute haben wir einen Gastbeitrag vom Unternehmensnachfolge-Weblog. Hier ist er:

knusperhausEs gibt viele Gründe, die zum Abbau von Arbeitsplätzen führen. Wirtschaftlich schwierige Zeiten, ein Wegbrechen langjähriger Bestandskunden oder falsche Entscheidungen in der Führung des Unternehmens. Meistens ist es eine Kombination von mehreren Dingen, die zur selben Zeit eintreffen.

Dass auch die Unternehmensnachfolge zum Verlust von Arbeitsplätzen führen kann, zeigt der Finanzberater Claus Hadenfeldt im Unternehmensnachfolge Weblog. Dort erzählt er das Märchen von der Unternehmensnachfolge und beschreibt, welche Herausforderungen die Weitergabe des Unternehmens mit sich bringt.

Vor allem im Bereich der Liquidität müssen Unternehmer sorgsam planen. Nicht wenige Betriebe sind durch einen plötzlichen Erbfall in die Insolvenz getrudelt. Schließlich erfordern Erbschaftssteuer und mögliche Pflichtteilsansprüche in kurzer Zeit einen hohen Liquiditätsbedarf. Hadenfeldt weiß, dass diese Not häufig im Verkauf von Immobilien oder der Entlassung wichtiger Mitarbeiter endet. In manchen Fällen steht sogar das gesamte Lebenswerk auf dem Spiel.

Im Märchen von der Unternehmensnachfolge geht es in mittlerweile über 80 Folgen um die Weitergabe der Knusperhäuschen GmbH. Der Unternehmer hat es hier mit einem dubiosen Berater (in der Gestalt des Dorfrichters Adam), dem Gerichtsrat Walter, einem Märchenprinzen, den Sieben Zwergen, Humanoiden Kriegern und natürlich auch mit Hans im Glück zu tun. Kostprobe gefällig?

Da hielt es den Gerichtsrat nicht mehr in seinem Stuhle, bis die Empörung über den Vorschlag des Dorfrichters aus ihm herausplatzte: „Die Knusperhäuschen GmbH ist doch weitaus mehr, als ein Finanzmodell. Seit vielen Jahrhunderten besteht dieses Traditionsunternehmen, das über Generationen hinweg in fester Hand der Familie ist. Arbeitnehmer und Kunden gehören gleichermaßen zu dem Umfeld des Unternehmens, das auch in Zukunft aufrecht erhalten werden soll. An Ihrer Knusperhäuschen GmbH hängt doch viel mehr, als an einem Konzern. Schließlich wollen Sie doch nicht einfach nur ein Unternehmen weitergeben, sondern ein Lebenswerk – mit allem, was dazu gehört.

Damit die Unternehmensnachfolge gelingt und nicht zum Verlust von Arbeitsplätzen führt, empfiehlt es sich, das Thema frühzeitig zu planen und neben der Sicherung der Liquidität auch die „weichen Faktoren“ der Nachfolge zu regeln. Wer hier gut vorbereitet ist, für den bleibt eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge sicher kein Märchen.

Foto: Maren Beßler, pixelio

 

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