Offensichtlich gibt es nicht nur gute Vorbilder. Auch extrem fragwürdige Methoden finden Nachahmer:
Die Hamburger Morgenpost fasst zusammen:
Aufregung bei Toys’R'Us in Eidelstedt. Angestellte wurden entlassen, Zeitverträge nicht verlängert, stattdessen sind Leiharbeiter im Einsatz. Für ver.di steht fest: Der Betriebsrat soll geschwächt werden. “Sollte die Anzahl der dauerhaft Beschäftigten auf unter 21 fallen, wäre nur noch ein einköpfiger Betriebsrat im Amt”, so ver.di-Sekretär Björn Krings. Toys’R'Us soll sich inzwischen per einstweiliger Verfügung gegen die Wahl eines erneuten dreiköpfigen Betriebsrats stemmen.
Hamburg-business-on zitiert zu Details Björn Krings, den zuständigen ver.di Sekretär:
Der Spielzeughändler Toys’R'us in Hamburg versucht, eine ähnliche Methode zum Abbau von regulären Beschäftigungsverhältnissen anzuwenden.
Das Unternehmen setzte in seiner mit knapp 30 Beschäftigten besetzen Filiale in Hamburg Eidelstedt ein Viertel der Kolleginnen und Kollegen mittels Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen und Kündigungen vor die Tür. Seit Anfang März werden nun ersatzweise Beschäftigte der Leiharbeitsfirma ‘Teamwork’ in der Filiale in Eidelstedt eingesetzt.
Ver.di will gerichtlich gegen gegen Toys’R'us vorgehen und per einstweiliger Verfügung den Einsatz von Leiharbeitern untersagen lassen.
Und sogar der Hamburger Senat mischt sich nun in diesen spektakulären Fall ein:
Laut Informationen des Hamburger Abendblatts schrieb Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) einen Brief an Toys’R'us, in dem er sehr betroffen darum bat, die Umstrukturierungen noch einmal zu überdenken.
Ich denke, dass Toys’R'us sich mit dieser Aktion weit mehr schadet als die Firma gewinnen könnte, wenn sie mit ihr durchkäme. Ein angeknackster Ruf hallt lange in den Köpfen der Menschen nach.
Foto: Susanne Schmich, pixelio














März 18th, 2010 at 07:41
Das Problem ist, das es in unserer heutigen Gesellschaft anscheinend nur noch um kurzfristige Kostenreduzierung geht .Die Identifikation des Mitarbeiters mit dem Unternehmen scheint unwichtig geworden zu sein .
Das gerade Toys R Us , als ein Unternehmen das sein Geld eben mit Familien und Kindern verdient , auf diesen Weg gekommen ist macht einen nachdenklich .
Gerade dann sollte man auf sein Image achten und dieses nicht so aufs Spiel setzen .
Man darf eben nicht vergessen das diese Leiharbeiter , die man einsetzt unterirdisch schlecht bezahlt und dementsprechend ausgenutzt werden .
Das man dafür nicht verantwortlich ist darf keine Ausrede sein , da man es indirekt doch ist .
Für dieses Art der \