Ein wenig vereinfacht die Überschrift unzulässig. Natürlich ist es nicht grundsätzlich so, dass Männer optimistisch und Frauen pessimistisch sind.
Aber in der aktuellen Umfrage von Randstad, dem Randstad Arbeitsbarometer, schauen die befragten Männer tatsächlich zuversichtlicher in die Zukunft als die Frauen.
Berufebilder.de befragte Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland:
“Vergleicht man die Einschätzungen von Frauen und Männern fällt auf: Deutschlands Arbeitnehmerinnen blicken deutlich pessimistischer in die Zukunft als ihre männlichen Kollegen”, so Petra Timm. Während 40 Prozent der befragten Frauen damit rechnen, dass die Krise sich verschlimmert und die Arbeitsmenge abnehmen wird, glauben dies nur 29 Prozent der männlichen Arbeitnehmer. 37 Prozent der Arbeitnehmerinnen prognostizieren, dass die Krise zwar andauert, Umsatz und Arbeitsmenge aber gleichbleiben. Diese optimistische Sicht teilen 48 Prozent der männlichen Kollegen.
Jetzt frage ich mich: Sind die Frauen insgesamt realistischer oder tatsächlich skeptischer als die Herren der Schöpfung? Interessant wäre auch, ob die weiblichen Befragten die Zukunft negativer einschätzen, weil es in Zeiten der Krise und insgesamt für sie schwieriger ist als für Männer, einen Job zu finden. Dann könnte es sein, dass sie die negative Prognose vor allem aus ihrer persönlichen Sicht einschätzen, nicht allgemein.
Außerdem ergab sich bei der Befragung, dass die Zukunftseinschätzung umso positiver ist, je höher der Bildungsabschluss der Befragten ist.
Genaue Zahlen finden Sie ebenfalls in dem oben schon verlinkten Artikel bei Berufebilder.de.
Das wiederum finde ich naheliegend. In guten wie in schlechten wirtschaftlichen Zeiten werden gut ausgebildete Mitarbeiter gesucht, für weniger Qualifizierte ist es zu jeder Zeit schwierig, einen Job zu finden. Und natürlich ist die Jobsuche in Zeiten einer Krise – noch dazu für Zeitarbeiter – für niedrig Qualifizierte besonders hart.
Foto: Maren Beßler, pixelio














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