Auch, wenn noch kein Ministerposten neu besetzt ist und das finale amtliche Wahlergebnis noch nicht offiziell verkündet wurde: Klar ist, CDU/CSU und FDP haben reichlich genug Stimmen bei der gestrigen Bundestagswahl bekommen, um gemeinsam regieren zu können.
Was bedeutet das für die Zeitarbeitbranche?
Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer vom Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) beruhigt die Branche: Nachteilige Änderungen seien durch die neue Regierung für die Zeitarbeit nicht zu erwarten. In einer Pressemitteilung auf open PR sagt er:
Beide Parteien wissen: Zeitarbeit hilft den Unternehmen, schwankende Auftragslagen abzufedern – in der Krise ebenso wie im Aufschwung. In Zeiten unsicherer konjunktureller Entwicklung bedeutet diese Flexibilität einen Wettbewerbsvorteil. Ohne Zeitarbeit liefe der Wirtschaftsmotor nicht rund.
Auf Stolz’ Wunschzettel an die neue Regierungskoalition stehen vor allem zwei Punkte:
- Ein tariflicher Mindeststandard soll allgemeinverbindlich festgeschrieben werden und
- die Zeitarbeit soll ins Arbeitnehmerentsendegesetz aufgenommen werden.
Und schon jetzt appelliert er um „Flankenschutz für die Branche durch den Gesetzgeber“, wenn im Mai 2011 die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit EU-weit eingeführt wird.
Ansonsten hofft Stolz, dass sich alle nach wie vor an bereits gemachte Zusagen halten und dass die Zeitarbeit nicht polemisch diskutiert wird.
Foto: M. Großmann, pixelio














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