Archive für die Kategorie 'Linktipp'

Feb
17
KOM
 

Die Zeitarbeitsbranche mit ihren über 850.000 Beschäftigten hat sich zu einem unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor entwickelt. Durch ihre flexiblen Beschäftigungsmodelle trägt sie maßgeblich dazu bei, dass das Arbeitskräftepotenzial effektiv genutzt wird. “Zeitarbeit bringt sowohl hochqualifizierte als auch gering oder nichtqualifizierte Menschen in Beschäftigung und eröffnet ihnen Perspektiven”, so Dr. Timm Eifler, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Personaldienstleistungen e.V., einem Zusammenschluss von Branchenunternehmen, die gemeinsam das neue Portal www.ausgezeichnete-jobs.de betreiben.

Hier findet man nur Stellenangebote der Mitgliedsunternehmen – sie alle sind mit dem RAL Gütezeichen Personaldienstleistungen ausgezeichnet, kümmern sich also intensiv um Bewerber und Mitarbeiter. Die Gütegemeinschaft ist auch Partner der Internetplattform “Der Zeitarbeits-Check”.

Über den Personaldienstleister gut informieren

Tatsächlich sollten Bewerber bei der Suche nach einem guten Personaldienstleister wählerisch sein, rät das Portal www.DerZeitarbeits-Check.de. Hier können Zeitarbeitnehmer ihren Personaldienstleister anonym bewerten. Einen guten Anbieter erkenne man etwa daran, dass er Mitglied der Gütegemeinschaft Personaldienstleistungen ist oder sich einer Initiative wie “Gemeinsam für faire Zeitarbeit” angeschlossen habe. Tipp: Beim ersten persönlichen Kontakt sollten Bewerber auch auf Kleinigkeiten achten! Wie ist der Empfang, welches Klima und welche Gesprächskultur scheinen in diesem Unternehmen zu herrschen?

Personaldienstleister sollte Wichtiges ungefragt mitteilen

Der Personaldienstleister sollte dem Bewerber auch ungefragt entscheidende Informationen geben: über die Eingruppierung in die korrekte Entgeltgruppe, Arbeitszeitkonten, Urlaubsanspruch, Anwendung von Tarifverträgen und übertarifliche Leistungen. Die Karten für Bewerber stünden im Übrigen derzeit nicht schlecht. “Arbeitnehmer sind – je nach Qualifikation und Fachkenntnissen – heute in einer sehr guten Position und können sich letztlich den Arbeitgeber ihrer Wahl aussuchen”, so DerZeitarbeits-Check.de.

Nicht unter Druck setzen lassen

Einen guten Personaldienstleister erkennt man auch daran, dass er den Bewerber nicht unter Druck setzt. Heute gibt es eine Vielzahl freier Stellen – Arbeitnehmer können sich tendenziell den Arbeitgeber aussuchen. Auf eine offene und ehrliche Informationspolitik setzen beispielsweise die Mitgliedsfirmen der Gütegemeinschaft Personaldienstleistungen e.V.

Mehr Informationen gibt es unter www.ausgezeichnete-jobs.de.

http://www.ausgezeichnete-jobs.de/fileadmin/templates/images/ral-jobboerse-ausgezeichnete-jobs.png

 
Feb
17
KOM
 

kappa services steht laut eigener Homepage für erfahrene, qualifizierte und effektive Personaldienstleistung. Als eines der ersten deutschen Zeitarbeitsunternehmung überhaupt, besitzt kappa services eine traditionsreiche Geschichte, die – damals als BINDAN bekannt – bis ins Jahr 1979 zurückreicht.

Heute arbeitet kappa services mit mehr als 500 Mitarbeitern in Norddeutschland sowie in Berlin, Vetschau und Leipzig in unterschiedlichen Projekten für ihr Kundenunternehmen in den Kernbereichen Personalleasing, Personaldienstleistung sowie OnSite- und Projektmanagement.

Ab sofort geht kappa services innovative Wege in der Ansprache neuer Mitarbeiter und Kollegen. Mit www.kappakarriere.de hat kappa services ein neues, eigenes Karriereportal gestartet, auf dem Bewerber tagesaktuelle Stellenangebote der norddeutschen kappa-Standorte plus Berlin, Vetschau und Leipzig finden.

kappakarriere.de

Gerriet Cornelius, Geschäftsführer der kappa services: „Wir wollen die Menschen dort abholen, wo sie sind. Denn zu unseren Kernaufgaben als Personaldienstleister gehört es, schon im Bewerbungsprozess auf unsere neuen Kollegen zuzugehen und sie zu unterstützen.“

Das neue Karriereportal www.kappakarriere.de ist regional ausgerichtet und wendet sich an ArbeitnehmerInnen in Berlin, Bremen-Vegesack, Bremerhaven, Emden, Hamburg, Leipzig, Schwerin und Vetschau. www.kappakarriere.de richtet sich schwerpunktmäßig an qualifizierte Bewerber/innen aus den Berufsfeldern

  • gewerbliche Berufe
  • Ingenieurberufe
  • IT- und EDV-Berufe
  • kaufmännische Berufe
  • Pädagogik, Erziehung
  • Serviceberufe, Call Center
  • Airportservices
  • Spedition, Lager, Logistik
  • technische Berufe
  • Tourismus, Hotel-Gastro
  • Versicherung, Bankberufe

Über die Online-Anwendung www.mein-jobtool.de werden auch Stellenanzeigen & Jobs für Hilfskräfte, Wiedereinsteiger und Umsteiger und die sogenannten “internen Mitarbeiter” gepostet.

JobTool

Bei der Entwicklung des Karriereportals wurde sehr viel Wert auf die Bedienbarkeit gelegt. So sollen auch nicht besonders internet-affine Bewerber und Bewerberinnen das Karriereportal selbständig nutzen können. „Es war uns von Anfang an wichtig, dass www.kappakarriere.de die Nutzer überzeugt – von der Bedienung genauso wie auch emotional. Wir sind uns sicher, dass unser neues Karriereportal vielen Menschen helfen wird, einen neuen, sicheren Arbeitsplatz zu erhalten“, ist Gerriet Cornelius überzeugt.

Bewerber/innen finden kappa services an vielen zentralen Standorten in Deutschland. Dazu gehören momentan die Standorte und Metropolen Berlin, Bremen-Vegesack, Bremerhaven, Emden, Hamburg, Leipzig, Schwerin und Vetschau. Ziel der kappa services ist es, in 2014 weiteren 500 neuen Kollegen und Kolleginnen einen festen Arbeitsplatz zu garantieren.

Ansprechpartner von kappa services GmbH & Co. KG
Gerriet Cornelius (Geschäftsführer)
Weserstraße 64
28757 Bremen

Telefon +49 (421) 989604-0
anfrage.homepage@kappaservices.de

Internet: www.kappakarriere.de
facebook: www.facebook.com/pages/Kappakarriere
Twittter: twitter.com/kappakarriere

 
Jul
12
KOM
 

Flexibel sein und trotzdem einen sicheren Arbeitsplatz haben – wie wird „Flexicurity“ die Arbeitswelt der Zukunft mitbestimmen?

Eingeladen von der Branchenkampagne „Die Zeitarbeit: Einstieg. Aufstieg. Wachstum.“ präsentiert der Zukunftsforscher Matthias Horx am 26. Juli 2012 in Nürnberg seine Vision der künftigen Arbeitswelt. Dabei wird er vor allem illustrieren, warum Flexibilität für Unternehmen und Arbeitnehmer in einer modernen Volkswirtschaft unverzichtbar sind.

Im Anschluss an seine Präsentation werden Gäste aus Wirtschaft und Gesellschaft über den Wirtschaftsfaktor Zeitarbeit diskutieren. Thema des Abends: „Metropolregion Nürnberg: Wie profitieren Unternehmen, Gesellschaft und Arbeitsmarkt vom Wirtschaftsfaktor Zeitarbeit?“

Programm
17.30 Uhr – Einlass

18.00 Uhr – Begrüßung Stephan Giesbert (Geschäftsführer Fürst Personaldienstleistungen GmbH und BAP-Regionalsprecher Süd-Ost)

18.05 Uhr – Präsentation Matthias Horx, Thema: „Die Zukunftsgesellschaft – wie wir leben und arbeiten werden“

18.45 Uhr – Podiumsdiskussion „Metropolregion Nürnberg: Wie profitieren Unternehmen, Gesellschaft und Arbeitsmarkt vom Wirtschaftsfaktor Zeitarbeit?“

Teilnehmer:

  • Christine Bruchmann (Geschäftsführende Gesellschafterin Fürst Gruppe und IHK-Vizepräsidentin Nürnberg/Mittelfranken)
  • Elsa Koller-Knedlik (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nürnberg)
  • Peter Oberst (Leiter Personalwesen und Prokurist der RIBE Richard Bergner Verbindungstechnik GmbH & Co. KG)
  • Patrizia Padovani (kaufmännische Angestellte und Zeitarbeitnehmerin bei der HEISERV GmbH)
  • Robert Günthner (Abteilung Politische Planung, Arbeitsmarktpolitik und Qualifizierung, DGB-Bayern)

Moderation: Martin Wagner (Leiter Studio Franken, Bayerischer Rundfunk)

20.00 Uhr – Get-together

Weitere Informationen zu der kostenfreien Veranstaltung finden Sie in der Einladung.

Viel Spaß!

 
Sep
20
KOM
 

Zeitarbeit

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – ist im August 2011 gestiegen. Der BA-X setzt somit unbeeindruckt von Turbulenzen an den Aktienmärkten und den verhalteneren Geschäfts­erwartungen den Aufwärtstrend fort und erreicht ein Allzeithoch. Fast jede dritte Stelle wird dabei laut BA-X durch Zeitarbeitsunternehmen gemeldet.[1]

Wachstum ohne Grenzen?

Der 5. Branchentreffpunkt ZEITARBEIT vom 7. bis 9. November 2011 in Köln liefert Antworten auf folgende Fragen:

  • Was bedeutet weiteres Wachstum für die finanzielle Situation in den Zeitarbeitsunternehmen?
  • Was bedeutet es, bei weiterem Wachstum der Zeitarbeitsunternehmen, noch mehr qualifizierte Bewerber zu finden?
  • Was bedeutet es für die Zeitarbeitsunternehmen die tarifvertragliche Umsetzung von Equal Pay im Laufe eines Jahres umzusetzen?

Die DEUTSCHE KONGRESS wird erneut mit hochkarätigen Referenten neutral über die aktuellen Fragen und Entwicklungen der Zeitarbeitsbranche in Köln informieren und diskutieren. Moderiert wird der Kongress wie im Vorjahr von Prof. Michel Mattoug, Leiter Steinbeis Transferzentrum Internationale Strategien.

Die DEUTSCHE KONGRESS bietet den Lesern des DerZeitarbeits-Check.de/Blog einen Rabatt von EUR 200,- auf den regulären Ticketpreis an. Geben Sie bei Ihrer Anmeldung den Code ZA11-DZAB-200 ein, um den Rabatt zu erhalten.

Auszug aus dem Programm

Seminartag I – Montag, 07. November 2011

Seminar I A

Finanzrisikomanagement bei Zeitarbeitsunternehmen
Dr. Karsten Kaempf, Geschäftsführer, Karock’s Limited, Berlin/London
Prof. Michel Mattoug, Steinbeis Transferzentrum Internationale Strategien

Seminar I B

Betreuungsmanagement in der Zeitarbeit – neue Wege der Rekrutierung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen  mit Kinderbetreuungsverantwortung
Dr. Bernd Benikowski, Geschäftsführer, TZZ GmbH, Dortmund
Dr. Rüdiger Klatt, Geschäftsführer, FIAP e.V, Gelsenkirchen

Kongresstag – Dienstag, 08. November 2011

Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa – Chance oder Notwendigkeit für Unternehmen
Olympia Personaldienstleistungen Deutschland GmbH

Erfahrungen mit der Deutsch-Französischen Arbeitnehmerüberlassung (AÜG)
Markus Bickar, CRIT (Personal-Leasing und Recrutement)

Die Bedeutung der Zeitarbeit in einem entleihenden mittelständischen Unternehmen
Jürgen B. Weiss, Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co KG/Vorstand VBM, BayME

Der Weg zu nachhaltigem Wachstum: „Wachstumshebel“ und „Projektlernen“
Dr. Thomas Hardwig, THR consult

De- oder Überregulierung der Zeitarbeit – Gesetzliche Neuregelungen als Wachstumskatalysator oder -blocker
Prof. Dr. Burkhard Boemke, Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Juristenfakultät / Boemke Frick RAe Leipzig

Lohnabrechnung sicher in der Cloud
Katja Braun, DATEV eG

Qualität in der Zeitarbeit – Wie und was wird wahrgenommen
Sascha J. Flemnitz, Institut für Soziologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster / Unternehmensgruppe Tremonia & Profi

Zeitarbeit in Deutschland – Treiber für Flexibilität und Wachstum
Dr. Thomas Schleiermacher, Institut der deutschen Wirtschaft IW e.V. Consult GmbH

Wachstumsschranke Equal Pay & Co? – Gesetzliche Neuerungen in Österreich
Dr. Georg Bruckmüller, Bruckmüller Zeitler Rechtsanwälte GmbH

Abschlusskeynote

Gewerkschaften und Zeitarbeit
Detlef Wetzel, 2 . Vorsitzender der IG Metall, IG Metall-Vorstand

Seminartag II – Mittwoch, 09. November 2011

Seminar II A

Qualifizierung & Weiterbildung in der Zeitarbeit
Julia Malso, date up education GmbH
Harald Hansen Leiter Unternehmensentwicklung, date up education GmbH

Seminar II B

Zeitarbeit auf dem Bau
Dipl.-Kfm. Frank Dupré, Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) / C. Dupré Bau GmbH + Co. KG
Andreas Harnack, Bundesvorstand der IG Bau

Nähere Informationen und das detaillierte Programm unter
www.zeitarbeitskongress.de


[1] http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berichte-Broschueren/Stellenangebot/Stellenindex-der-BA/Generische-Publikationen/Ba-X-201108.pdf

 
Aug
31
KOM
 

DerZeitarbeits-Check.de:
Herr Fuhrmann, im Oktober 2010 haben Sie uns von der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit berichtet (zum Blogbeitrag). Was hat sich seitdem geändert?

Norbert Fuhrmann

Norbert Fuhrmann

Norbert Fuhrmann:
Die Branche stand damals bereits stark in der Kritik. Die Öffentlichkeit bekam mehr und mehr ein negatives Bild von der Zeitarbeit. Dem wollte ich etwas entgegensetzen, um zu zeigen, das es auch Firmen gibt, die fair, seriös und werteorientiert arbeiten. Daran hat sich nichts geändert. Das Qualitätssiegel soll Bewerbern und Kunden als Ergebnis einer unabhängigen Überprüfung Sicherheit bei der Arbeitsplatz- bzw. Dienstleisterauswahl bieten und liefert so automatisch positive Beispiele aus der Zeitarbeitsbranche.

DerZeitarbeits-Check.de:
Dass in der Branche fair gearbeitet wird, behaupten die Arbeitgeberverbände und natürlich viele Unternehmen.

Norbert Fuhrmann:
In den Werbeaussagen finden Sie die Worte Fairness und Seriosität häufig, was das aber im Einzelfall bedeutet und ob sich Mitarbeiter und Kunden darauf verlassen können, steht in den Sternen. Niemand wirbt damit, dass er unfair zu Mitarbeitern ist oder seine Kunden übers Ohr haut. Hier fehlte eine unabhängige Überprüfung, wie wir sie mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit bieten.

DerZeitarbeits-Check.de:

Überprüfungen gibt es doch schon länger. Nicht wenige Personaldienstleister haben ganze Kataloge, um das Prozess- und Qualitätsmanagement sicherzustellen. Oder denken Sie an ISO- und SCP- Zertifizierung.

Norbert Fuhrmann:
Es gibt hier einen großen Unterschied. ISO betrachtet die Qualität von Prozessen, SCP legt den Schwerpunkt auf die Arbeitssicherheit. Die Kriterien des Qualitätssiegels Zeitarbeit setzten an den Kritikpunkten der Öffentlichkeit an. Diesen geht es primär um die korrekte Bezahlung und Eingruppierung der Zeitarbeiter und darum sicherzustellen, dass der Personaldienstleister kein Hire-und-Fire betreibt. Insbesondere Zeitarbeitsunternehmen sollten gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Diese fängt nun mal bei den eigenen Mitarbeitern an.

DerZeitarbeits-Check.de:
Dieser letztgenannte Satz erinnert stark an den „Ehrbaren Kaufmann zu Hamburg“ (zum Leitbild).

Norbert Fuhrmann:
Diesen Vergleich kann man durchaus ziehen. Bei der Kriterienfindung für unsere Zertifizierung, in die übrigens neben Zeitarbeitsunternehmen auch Kundenbetriebe und Gewerkschaften involviert waren, haben wir uns an allgemeingültigen CSR-Maßstäben orientiert und diese für die Zeitarbeitsbranche neu definiert.

DerZeitarbeits-Check.de:
Sie möchten mit dem IQZ-Gütesiegel u. a. erreichen, dass sich Entleiher sicher sein können, mit einem tatsächlich ehrbaren Verleiher zu arbeiten. Funktioniert das nur bei bestimmten Tarifanwendern?

Norbert Fuhrmann:
Natürlich ist der Entleihbetrieb ein direkter Adressat. Er muss wissen, dass er bei der Auswahl seiner Personaldienstleister keine Risiken eingeht. Im Hinblick auf das Unternehmensimage und natürlich finanziell…

DerZeitarbeits-Check.de:
…und mit dieser Festlegung auf bestimmte Tarifpartner spalten Sie die Branche in good and evil, oder?

Norbert Fuhrmann:
Sie sprechen von den Anwendern der christlichen Tarifverträgen?

DerZeitarbeits-Check.de:
Nun ja, immerhin stehen Sie bei nicht wenigen Personaldienstleistern in dem Ruf, die AMP-Anwender zu ignorieren, wenn nicht sogar zu “mobben”.

Norbert Fuhrmann:
Dem Vorwurf kann ich nicht folgen. Im AÜG ist geregelt, dass grundsätzlich EqualPay/Equal Treatment für die Branche gilt, es sei denn es kommen rechtssichere Tarifverträge zur Anwendung. Bei einer ganzen Reihe von christlichen Gewerkschaften wurde in den vergangenen Jahren gerichtlich festgestellt, dass sie eben keine rechtssicheren Tarifverträge abschließen können, da sie nicht tariffähig sind.

Dass dieses Risiko auch für die CGZP besteht, habe ich seit September 2003 immer wieder öffentlich vorgetragen – wie im übrigen auch der Arbeitsrechtsexperte Prof. Schüren von der Uni Münster. Da wir in der Branche ein Dreiecksverhältnis haben, ist von diesem Risiko neben dem Personaldienstleister aufgrund der gesetzlich vorgesehenen Durchgriffshaftung auch der Entleiher betroffen.

DerZeitarbeits-Check.de:
Und da hilft das Qualitätssiegel?

Qualitaetssiegel

Norbert Fuhrmann:

Wie gesagt, handelt es sich bei dem Qualitätssiegel Zeitarbeit um ein Instrument, dass Kundenbetrieben Sicherheit geben soll und zu deren Risikominimierung beiträgt. Hier sehen wir uns eindeutig in der Verantwortung, die Kriterien der Zertifizierung so zu gestalten, dass sie inhaltlich belastbar sind. Wenn wir also seit Jahren auf ein Risiko hinweisen, dessen negative Folgen dann auch noch eintreten, wüsste ich nicht, was das mit Mobbing zu tun haben sollte.

Unternehmen, die in der Vergangenheit christliche Tarife angewendet haben, haben sich bewusst dafür entschieden. Aus welchen Beweggründen lasse ich mal dahingestellt. Nun müssen genau diese Unternehmen die Folgen Ihrer Entscheidung tragen.

DerZeitarbeits-Check.de:
Nachdem das BAG also Ihre Einschätzung bestätigt hat, haben viele CGZP – Anwender nun den Tarifvertrag gewechselt und wenden mittlerweile DGB-Tarife an. Sind Sie auch bereit einen (ehemaligen) AMP-Anwender zu zertifizieren?

Norbert Fuhrmann:
Generell gilt für uns, dass jeder Fehler machen kann. Nur muss man dafür auch – gegebenen falls öffentlich – die Verantwortung übernehmen und sie korrigieren.

Kurzum: AMP-Anwender, die ihre Vergangenheit nicht bereinigt, sprich berechtigte Ansprüche nicht gemeldet und bedient haben, werden von uns nicht zertifiziert. Ehemalige AMP-Anwender, die dagegen die Vorgaben unseres Kriterienkatalogs einhalten, können genauso wie jedes BZA- oder iGZ-Mitglied nach erfolgreichem Audit das Qualitätssiegel Zeitarbeit erhalten.

DerZeitarbeits-Check.de:
Ist das nur „theoretisch“ gemeint?

Norbert Fuhrmann:
Im Gegenteil, ich nenne Ihnen gerne ein konkretes Beispiel: Ein Personaldienstleiser aus Baden-Württemberg war bis 2006 AMP-Tarifanwender und wendet ab 2007 das DGB-Tarifwerk an. Die „christliche“ Vergangenheit mit allen damit verbundenen Nachforderungen wurde ordnungsgemäß aufgearbeitet und abgewickelt.

Wir haben diesen Umstand genauso sorgfältig geprüft wie den restlichen Kriterienkatalog und einem aus meiner Sicht vorbildlichen Unternehmen – die Löhne waren auch vor 5 Jahren schon auf einem sehr ordentlichen Niveau – gerne das Qualitätssiegel Zeitarbeit verliehen.

DerZeitarbeits-Check.de:
Darf man den Namen des Unternehmens erfahren?

Norbert Fuhrmann:
Es ist die Firma agento aus Ravensburg.

DerZeitarbeits-Check.de:
Ihre Nähe zum iGZ steht ebenfalls in weiten Kreisen der Branche zur Diskussion – wie erklären Sie diesen “Schmusekurs”?

Norbert Fuhrmann:
Ich kann nicht leugnen, dass ich eine Zeit lang als Verbandsmitglied im iGZ war und als Vorstand mit für die Gestaltung des iGZ-Tarifvertrag verantwortlich war. Wer aber meine öffentlichen Beiträge seit einiger Zeit aufmerksam liest, der stellt fest, dass ich auch den iGZ inzwischen „kritisch begleite“ – inbesondere im Zusammenhang mit der Tarifpolitik des Verbands und dessen Glaubwürdigkeit.

Glauben Sie mir, da mache ich mit Sicherheit keine Unterschiede im Vergleich zu anderen Verbänden oder Tarifpartnern.

DerZeitarbeits-Check.de:
Herr Fuhrmann, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

 
Apr
24
KOM
 

In vielen Berufen ist es wichtig, die Dinge „richtig“ zu tun,  sich an vorgegebene Abläufe zu halten und möglichst „normal“ zu sein. Damit tun sich schräge Vögel schwer. Sie wollen die Dinge lieber auf eine andere – spannendere – Weise tun, sie hinterfragen Abläufe, stellen Gewohntes mit Begeisterung auf den Kopf und entwickeln völlig neue Lösungen aus überraschenden Perspektiven. Genau solche Menschen sucht die Texterschmiede. Denn aus solchen Menschen werden oft exzellente Werbetexter.

Die Texterschmiede Hamburg e.V. ist Deutschlands Schule Nr. 1 für die Ausbildung von Werbetextern und hat nur zwei  entscheidende Aufnahmekriterien:

Kreatives Talent und ein Höchstalter von 32 Jahren.

Dass Bewerber die deutsche Sprache sicher beherrschen und Spaß am Schreiben mitbringen, versteht sich von selbst.  Bedeutungslos sind hingegen Zeugnisse und der berufliche Hintergrund.

So wurde an der Texterschmiede beispielsweise ein ehemaliger Nachtclubbesitzer zum Werbetexter ausgebildet und stieg später zum Geschäftsführer einer Agentur mit 60 Mitarbeitern auf; ein vormaliger Landschaftsarchitekt hat seit seiner Zeit an der Schmiede so viele nationale und internationale Werbe-Preise gewonnen, dass er heute in den wichtigsten Kreativ-Jurys der Welt sitzt. Und im aktuellen Studiengang  arbeiten eine Friseurin, ein Koch und eine Speditionskauffrau an ihrer Werbekarriere.

Noch bis zum 31. Mai läuft die Bewerbungsfrist der Texterschmiede. Und HIER ( http://www.texterschmiede.de/de/come_in/copytest.html ) ist der Aufnahmetest, der entscheidet, ob schräge Vögel endlich ein berufliches Umfeld finden, in dem sie mit ihrer unkonventionellen Art genau richtig sind.

Sie finden die Texterschmiede auch als Netzwerkpartner unter www.Zeitarbeit-Jobs-Hamburg.de

 
Apr
11
KOM
 

Leiharbeit, Zeitarbeit, Personalleasing sind allesamt Begriffe, die in einem modernen Unternehmen mit einer fortschrittlichen Personalabteilung einfach zur Personalbeschaffung dazu gehören. Nach Berechnung des Instituts der Deutschen Wirtschaft sind derzeit über 900.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland beschäftigt. Die Leiharbeit nimmt damit auf dem Arbeitsmarkt einen immer größeren Raum ein.

Dabei hat die Zeitarbeit in den letzten Monaten ein negatives Image erhalten. Warum eigentlich?

In diesem Bereich werden Jobs geschaffen – und zwar häufig für Arbeitnehmer, die anderswo nicht eingestellt würden.

Und Arbeitnehmer sind auch arbeitsrechtlich geschützt:

Der Vertrag

Der Leiharbeitsvertrag regelt die Bedingungen des Beschäftigungsverhältnisses. Er wird zwischen Verleihunternehmen und Arbeitnehmer geschlossen. Hier gibt es zunächst einmal keinerlei Besonderheiten gegenüber jedem anderen Arbeitsverhältnis. Leiharbeiter haben also gegenüber Ihrem Arbeitgeber Ansprüche auf Zahlung der Arbeitsvergütung, Urlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und vieles mehr.

Dreiecksverhältnis_Zeitarbeit

Die Vergütung

Es gilt das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Hier gibt es wichtige gesetzliche zwingende Vorschriften, von denen nicht abgewichen werden darf. Das Wichtigste ist das so genannte Equal-Pay-Gebot. Dies bedeutet, dass Arbeitgeber grundsätzlich einen Anspruch auf die gleiche Bezahlung haben, wie die Arbeitnehmer, die im Entleihbetrieb tätig sind. Von dieser Regelung darf der Verleiher nur abweichen, wenn er Tarifverträge abgeschlossen hat. In Tarifverträgen können nämlich abweichende Regelungen vereinbart werden. Daher haben auch nahezu sämtliche Verleihunternehmen solche Tarifverträge vereinbart.

Außerdem soll es künftig Mindestlöhne in den unteren Lohngruppen geben.

Verleihunternehmen sind erlaubnispflichtig!

Nach § 1 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) müssen Entleihunternehmen eine Erlaubnis für die Verleihung von Arbeitnehmern besitzen. Diese Erlaubnis wird auf einen schriftlichen Antrag von der Bundesagentur für Arbeit erteilt. Zunächst gibt es eine Erlaubnis befristet für ein Jahr. Diese befristete Erlaubnis kann dann verlängert werden. Eine unbefristete Erlaubnis für die Arbeitnehmerüberlassung kann erst dann erteilt werden, wenn der Verleihbetrieb drei aufeinander folgende Jahre tätig gewesen ist.

Die Prüfungen der Entleihunternehmen sind relativ streng und werden von der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die Erlaubnis oder die Verlängerung wird untersagt, wenn

  • die erforderliche Zuverlässigkeit nicht besteht,
  • eine ordentliche Betriebsorganisation nicht vorhanden ist oder
  • dem Leiharbeitnehmer nicht die vergleichbaren Bedingungen wie im Entleihbetrieb gewährt werden, es sei denn, ein Tarifvertrag wurde abgeschlossen.

In besonders schweren Fällen kann sogar die Erlaubnis zurückgenommen oder widerrufen werden.

Die Folgen der fehlenden Erlaubnis sind gravierend: Danach sind Verträge zwischen Verleihunternehmen und Entleihunternehmen unwirksam, wenn die Erlaubnis nicht vorliegt. Der Arbeitnehmer hat dann ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleihunternehmen abgeschlossen!

Rechte gegenüber dem Entleiher

Zunächst hat das Entleihunternehmen natürlich sämtliche Arbeitsschutzbestimmungen einzuhalten. Dies gilt sowohl für Arbeitszeitfragen als auch für den sonstigen Arbeitsschutz. Weiterhin sind natürlich auch Pausenregelungen nach dem Arbeitszeitgesetz einzuhalten.

Rechte und Pflichten des Betriebsrats

Betriebsverfassungsrechtlich ergeben sich bei der Leiharbeit besondere Rechte und Pflichten. Insbesondere, wenn Leiharbeitnehmer in einen Betrieb integriert werden sollen, ist der Betriebsrat des Entleihbetriebs zu beteiligen. Geregelt ist dies zum einen in § 99 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) und in § 14 Abs. 3 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Danach ist vor der Übernahme eines Leiharbeitnehmers zur Arbeitsleistung der Betriebsrat des Entleihbetriebs zu beteiligen. Ihm ist auch die schriftliche Erklärung des Verleihers vorzulegen, die dieser dem Entleihbetrieb vorlegen muss. Hierin hat der Verleihbetrieb zunächst zu erklären, ob er die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung überhaupt besitzt.

Verliert der Verleiher die Erlaubnis, bspw. durch eine Rücknahme oder Widerruf durch die Bundesagentur für Arbeit, muss dem Betriebsrat dies durch das Entleihunternehmen unverzüglich mitgeteilt werden.

Der Betriebsrat hat also vor jeder Arbeitsaufnahme eines Leiharbeiters mitzubestimmen.

Arbeitnehmer dürfen im Entleihbetrieb den Betriebsrat mit wählen, wenn Sie länger als drei Monate im Betrieb eingesetzt worden sind. So steht es in § 7 Satz 2 BetrVG. Wählbar sind Sie allerdings nicht.

Leiharbeit schließt betriebsbedingte Kündigung aus

Werden in einem Betrieb Leiharbeitnehmer beschäftigt, dürfen in aller Regel betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgesprochen werden. So hat es auch das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm mit Urteil vom 05.03.2007, Az.: 11 Sa 1338/06, festgestellt!

Also: Sind Leiharbeiter wirklich nicht genügend geschützt? Urteilen Sie selbst!

 
Nov
01
KOM
 

Als „Personaler“ ist es für mich immer wichtig zu wissen, wer welche Fähigkeiten, welche Fertigkeiten, welches Wissen und welche Erfahrung besitzt, um diese bei der Bewältigung der Aufgabenstellungen durch das Unternehmen bei Bedarf (also immer !) abrufen zu können.

Achim Grzonka

Schon Winston Churchill sagte: „Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.“ Es geht also um Vielfalt, um sich gegenseitig ergänzendes Teamworking. Aber es geht auch um Transparenz und die Nutzung dessen, was viele Firmen oft teuer am Arbeitsmarkt eingekauft oder mit hohen Budgets qualifiziert haben. Und dies gilt gleichsam für die Personaldienstleistungsbranche.

Sind Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter nicht gerade das, was die Qualität und das Image Ihres Unternehmens ausmachen?

Und entscheidet nicht gerade die Fähigkeit, dies abrufen zu können über den Auftrag und damit den Erfolg gegenüber Wettbewerbern?

Meine Zeit in der Personaldienstleistungsbranche zeigt, dass oftmals die Personaldisponenten das Wissen über die konkreten Fähigkeiten und Qualifikationen „ihrer“ Mitarbeiter entweder in den Aufzeichnungen in ihrer Schublade oder im Kopf haben. Wer kennt nicht die Frage über den Schreibtisch: „Kennst Du nicht einen Mitarbeiter, der die Qualifikation zum …/das Zertifikat … hat? – Ich hab‘ gerade eine konkrete Kundenanfrage.“

Trotz Email und Intranet ist dieser Austausch zwischen Kollegen oft die einzige Informationsquelle über die grundsätzlichen oder spezielleren Fertigkeiten der Mitarbeiter. Das ist zwar auch wichtig, aber darauf darf man sich nicht allein verlassen.

Dass es auch anders geht, zeigt folgendes Beispiel:

Mit einem Kunden haben wir seine Bedürfnisse an Fachkompetenzen und persönlicher Kompetenzen der Mitarbeiter erarbeitet und strukturiert. Diese Struktur haben wir anschließend in einer vorhandenen CRM-Lösung, in diesem Fall dem „business manager“ abgebildet und somit der Organisation zur Verfügung gestellt. Jeder Mitarbeiter kann jetzt selbst – das ist eine kundenindividuelle Besonderheit – anhand vorgegebener und vom Kunden erweiterbarer Felder sein Profil erstellen und dieses sofort für die Firma transparent und nutzbar machen. Die Datenpflege können natürlich auch andere, dafür vorgesehenen Mitarbeiter in der Administration oder in der Personaldisposition übernehmen.

Die Vorteile dieser Vorgehensweise liegen auf der Hand. Das Wissen über die Kompetenzen Ihrer MitarbeiterInnen steht den Entscheidern sofort, dauerhaft, aktuell und personenunabhängig unternehmensweit zur Verfügung. Die Merkmale sind voll auswertbar. Zusätzlich ist auch das Erstellen von Soll-Profilen möglich, um notwendige Handlungsbedarfe zur Qualifizierung bzw. Personalbeschaffung, frühzeitig zu erkennen.

Die Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter sind die Schätze Ihres Unternehmens. Schauen Sie in Ihre Schatzkisten und handeln Sie. Gerne stehe ich für ein vertiefendes Gespräch zur Verfügung.

Ich wünsche eine spannende und vor allem erfolgreiche Schatzsuche.

Achim Grzonka

____________________________________________________________________________________

AG HumanConsult

Email:     achim.grzonka@ag-humanconsult.de

Internet: www.ag-humanconsult.de

 
Okt
25
KOM
 

iqz

Die 2008 gegründete Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit – I.Q.Z. – hat sich zum Ziel gesetzt, eine objektive Überprüfung der Arbeits- und Entlohnungsbedingungen deutscher Personaldienstleister sicherzustellen. Dies soll durch die Errichtung einer unabhängigen Instanz zur Qualitätssicherung in der Zeitarbeit sichergestellt werden.

Das im Anschluss an eine unabhängige Prüfung verliehene “Qualitätssiegel Zeitarbeit” weist Personaldienstleister aus, die für eine faire und qualitätsorientierte Zeitarbeit stehen. Alle Unternehmen, die mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet werden, verpflichten sich zur lückenlosen Einhaltungen der Maßgaben dieses Katalogs und werden weiteren regelmäßigen Überprüfungen unterzogen.

Im Gespräch mit DerZeitarbeits-Check.de ist Herr Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der in Stuttgart angesiedelten Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit – I.Q.Z.

Continue reading I.Q.Z. Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit

 
Jul
29
KOM
 

Perrsonalagentur »Fair & Findig« befürwortet den Equal Pay-Grundsatz

»Fair & Findig«

Mit der Gründung der Personalagentur möchte das Team der »Fair & Findig« GmbH sein eigenes Unternehmenskonzept verwirklichen. Das Trio, Silvia Hillebrand sowie die Schwestern Evelyn und Incila Dogan, verfügt zusammen über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Zeitarbeit.

Es werden Fachkräfte aus dem kaufmännischen, medizinisch- und gewerblichen Bereich vermittelt und überlassen. Fachkräfte, die als Zeitarbeitnehmer bei Kunden diverser Branchen eingesetzt werden, zeichnen sich durch fundiertes Know-how, Veränderungsbereitschaft sowie ein hohes Maß an Flexibilität aus.

Bei »Fair & Findig« spielen Wertschätzung und Respekt eine elementare Rolle. Vor diesem Hintergrund ist das Team Befürworter des Equal Pay-Grundsatzes, nach dem Zeitarbeitnehmer bei einer vergleichbaren Qualifikation dieselbe Vergütung wie Neueinsteiger in der Direkteinstellung erhalten.

»Wir vertreten den Standpunkt, dass Menschen gerecht entlohnt werden und im sozialen Umfeld der Kundenunternehmen gänzlich integriert werden müssen. Unsere Mitarbeiter haben das Recht, sich bei der Arbeit genauso zu Hause zu fühlen und anerkannt zu werden wie ihre Kollegen aus der Stammbelegschaft «, sagt »Fair & Findig«-Geschäftsführerin Silvia Hillebrand. »Wir wollen den Weg für Equal Pay ebnen und gehen mit unseren Kunden in den Dialog. Nur wenn der Kunde und das Zeitarbeitsunternehmen gemeinsam dieses Ziel verfolgen, sind die Voraussetzungen dafür geschaffen.«

Durch die Optimierung des eigenen Geschäftsablaufs, das heißt die Lohn- und Finanzbuchhaltung im eigenen Haus und ein flexibel einsetzbares internes Team, fließt diese Kosteneinsparung bei der Firma »Fair & Findig« direkt als Zulage zu dem im iGZ-Tarifvertrag festgelegten Stundenlohn.

Selbstverständlich ist »Fair & Findig« bereit, den Kunden, die Wert auf die Gleichbehandlung ihrer Mitarbeiter legen, ihre Preiskalkulation transparent offen zu legen. Diese Preiskalkulation wird dem Stundenlohn des Mitarbeiters fair angepasst.

Als weiteren Arbeitsbereich bietet »Fair & Findig« einen Lohn- und Gehaltsabrechnungs- Service für kleine und mittelgroße Betriebe an.

Das Team der »Fair & Findig« GmbH

Das Team der »Fair & Findig« GmbH: Silvia Hillebrand (Mitte) sowie Evelyn und Incila Dogan