Archive für die Kategorie 'Buchtipp'

Apr
30
KOM
 

Wer denkt, dass nur körperlich hart arbeitende Menschen, wie Handwerker und Leistungssportler unter den unangenehmen Rücken- und Nackenschmerzen leiden, der irrt. Der Schmerz sitzt im Büro – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Viele  Bürotätige klagen zunehmend über die unangenehmen Schmerzen.

In Zahlen sieht das folgendermaßen aus: 85% der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben daran, 12% sogar chronisch oder regelmäßig. 80% der Schmerzen gehen auf untrainierte Tiefenmuskulatur zurück und 71,8% aller Bürotätigen klagen über verstärkte Rückenprobleme. Erschreckende Statistiken, wenn man bedenkt, dass jeder mit nur kleinen Veränderungen des Alltags etwas für seine Rückengesundheit tun kann!

Im Ratgeber „Gesunder Rücken“ von Westwing erfahren Sie, was sie am Arbeitsplatz tun können, um den unangenehmen Schmerzen vorzubeugen. Zusätzlich gibt es spannende Fakten zur Wirbelsäule und weitere Informationen rund um das Thema „Rückengesundheit“.

Schautafel Gesunder Rücken

Rückenfit am Arbeitsplatz
Ein stechender Schmerz bei einer falschen Bewegung oder ein kontinuierlicher Druck auf die Wirbelsäule – jeder kennt eine andere Art von Rückenschmerz. Bürotätige verbringen am Tag durchschnittlich 21,8 Stunden sitzend oder liegend. Kaum verwunderlich, dass viele dann von Rückenschmerzen heimgesucht werden. Denn letztlich führt unser moderner Lebensstil, der häufig im Sitzen stattfindet und einige Muskelpartien permanent verkrampfen lässt dazu, dass eine Dysbalance der Muskelbelastung stattfindet.
Zu wenig Ausgleich in Form von Sport zum Büro-Alltag sowie ein schlecht eingerichteter Arbeitsplatz sind dann letztlich der Grund für eine untrainierte Tiefenmuskulatur und damit Nacken- und Rückenschmerzen. Durch effektive Übungen, die Sie sogar ohne ins Schwitzen zu kommen am Arbeitsplatz ausführen können, und ein leichtes, wöchentliches Sportprogramm, können Sie den Beschwerden entgegenwirken!

Richten Sie Ihren Arbeitsplatz rückenkonform ein

Ideal wäre es natürlich, wenn jeder Arbeitgeber ganz individuell einstellbare, ergonomische Möbel zur Verfügung stellen würde, da 20% der sitzenden Arbeiter unvorteilhaftes Mobiliar benutzen müssen. In den meisten Fällen sind jedoch keine ergonomischen Möbel verfügbar, dann hilft es bereits Bürostuhl und Schreibtisch auf eine rückenkonforme Höhe einzustellen:

rueckenfit am arbeitsplatz
Ober- und Unterschenkel sollten einen 90 Grad Winkel zueinander bilden. Ebenso verhält es sich mit Ober- und Unterarm, die beim Aufliegen auf der Tischplatte einen 90 Grad Winkel bilden sollten. Der Monitor sollte zusätzlich in einem Mindestabstand von ca. 50 cm zu den Augen und möglichst etwas nach hinten geneigt platziert werden um eine aufrechte und rückenkonforme Haltung zu gewährleisten.

Bewegung ist nach wie vor das Maß aller Dinge
Gezielter Sport, also ein aktives Training einmal oder mehrmals die Woche in einem individuell angepassten Pensum, erreicht wesentlich mehr als Leistungssport und bietet dem Rückenschmerz kaum Angriffsfläche. Darüber hinaus wirkt der Ausgleich zu Stress und Arbeitsdruck den Rückenschmerzen entgegen.
Wer direkt aktiv durchstarten möchte sollte von Sportarten mit harten Stop-and-go-Bewegungen und Verdrehungen des Oberkörpers, wie Tennis, Fußball oder Handball, absehen. Diese belasten den überbeanspruchten Rücken zusätzlich und bieten den Schmerzen neue Angriffspunkte.

Ratsam ist es, auf rückenstärkende Sportartgen, wie Yoga, zügiges Spazierengehen, Pilates, Skilanglauf, Rudern oder Klettern, zu setzen, denn diese wirken sich positiv auf die Tiefenmuskulatur aus. Zusätzlich gibt es in vielen Fitness-Studios ein breites Angebot an Rückenkursen, die oft sogar von der Krankenkasse bezahlt werden.

Starten Sie mit den gezeigten Tipps am besten noch heute in ein aktiveres und fitteres Kapitel und geben Sie Rückenschmerzen keine Chance. Mit ein wenig Einsatz und Motivation ist im Handumdrehen ein großer Schritt in die richtige Richtung getan!

 
Mrz
21
KOM
 

Erster Band des Schulbuchs in Kooperation mit den Branchenverbänden (AMP, BZA, AMP) im Bildungsverlag EINS erschienen.

Nach langen Vorbereitungen ist nun der erste Band der Schulbuchreihe „Personaldienstleistungskaufleute“ vom Bildungsverlag EINS freigegeben worden.

Schulbuch_PDK

Die Autoren Johannes Beste, Ilona Giese und Andrea Schendekehl verfassten das Lehrwerk in Zusammenarbeit mit den drei Arbeitgeberverbänden der Personaldienstleistungsbranche, dem Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP), dem Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen (BZA) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Das Schulbuch richtet sich an die Auszubildenden des ersten Lehrjahrs des Ausbildungsberufs “Personaldienstleistungskaufmann/-frau” (PDK). Es ist eng auf das Berufsbild abgestimmt und wird dem rechtlich-komplexen und heterogenen Anforderungsprofil der Personaldienstleistungen gerecht. Das Buch erfasst systematisch die Inhalte der relevanten Lernfelder des Rahmenlehrplans für Personaldienstleistungskaufleute.

Um eine hohe Praxisorientierung zu erreichen, werden den einzelnen Kapiteln „echte“ Lernsituationen vorangestellt, die berufliche Handlungssituationen beinhalten und somit ein eigenständiges und handlungsorientiertes Lernen ermöglichen. Die Kapitel schließen mit einer Zusammenfassung sowie mit Aufgaben zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte ab.  Viele unterschiedliche Internetquellen führen zu zahlreichen Zusatz-Infos.

Zusätzlich wird das Lehrbuch durch separat erhältliches Unterrichtsbegleitmaterial auf CD-ROM ergänzt.

“Rund 3000 Jugendliche haben seit 2008 die Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-frau (PDK) begonnen. Der von den Branchenverbänden AMP, BZA und iGZ initiierte Ausbildungsberuf nimmt bundesweit einen Spitzenplatz unter den neu gestarteten Ausbildungsgängen ein”, so die Branchenverbände.

Mit der Schaffung des dualen Ausbildungsberufs “PDK” reagierte die Personaldienstleistungsbranche auf die z. T. stark gestiegenen Anforderungen des Marktes an interne Mitarbeiter und ZeitarbeitnehmerInnen.

Weitere Informationen zum Lehrbuch und Bestellmöglichkeit unter: www.bildungsverlag1.de

 
Nov
27
KOM
 

Mindestlohn_ZeitarbeitsbrancheBesonders vor der Bundestagswahl war der Mindestlohn – auch für die Zeitarbeit – ein heiß diskutiertes Thema. Im Moment kocht es in der Öffentlichkeit nicht mehr so hoch, wie das so oft mit brisanten Themen nach einer wichtigen Wahl leider ist.

Umso besser, dass es jetzt zu diesem Spezialthema eine neue Veröffentlichung gibt, die ich auf der Site der iGZ entdeckt habe:

Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche von Katrin Hosenberg

Hier die Kurzbeschreibung des Titels:

Die in Deutschland seit dem Jahre 1972 durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geregelte Zeitarbeit hat sich inzwischen eine feste Position in der deutschen Wirtschaft gesichert. Dabei gehen die Meinungen über Zeitarbeit weit auseinander. Für die einen stellt sich Zeitarbeit als „moderne Sklaverei“ dar, andere sehen in ihr die wichtigste Waffe gegen die Massenarbeitslosigkeit. So bedeutend die Zeitarbeit für den deutschen Arbeitsmarkt geworden ist, so tiefgreifend sind die sozialen Verwerfungen, die branchenweit insbesondere durch erstaunlich niedrige Tarifabschlüsse entstanden sind.

Dies hat dazu geführt, dass für kaum eine andere Branche die Frage der Mindestlohneinführung ähnlich intensiv diskutiert wird. Der Titel vermittelt einen Überblick über die derzeitige Lohn- und Tarifsituation in der Zeitarbeitsbranche und stellt mögliche Wege zur Einführung eines Mindestlohnes dar. Dabei werden die verfassungsrechtlichen und europarechtlichen Aspekte der Mindestlohneinführung beleuchtet.

Zudem wird die für die weitere Entwicklung der Branche bedeutende Frage erörtert, in welcher Höhe ein etwaiger Mindestlohn unter Berücksichtigung internationaler und nationaler Vergleichsgrößen angesetzt werden sollte. Das Buch leistet einen Beitrag, die Diskussion über die Einführung eines Mindestlohns in der Zeitarbeitsbranche wissenschaftlich fundiert voranzutreiben und bietet zugleich interessierten Praktikern einen Überblick über die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Branche.

Gut, wenn hier Wege aufgezeigt werden, wie man vernünftige Mindestlöhne in der Zeitarbeitsbranche einführen kann. Auch Der Zeitarbeits-Check vertritt ja die Ansicht: Wer gute Arbeite leistet, sollte auch ordentliches Geld verdienen.

 
Okt
28
KOM
 

Lit_Behinderte_ZeitarbeitFür Behinderte ist es auch ohne Wirtschaftskrise schwierig, einen Job zu finden. Erst recht natürlich in Zeiten grundsätzlich hoher Arbeitslosikeit und allgemeiner Krisenstimmung: Rund 72 Prozent aller behinderten Menschen in Deutschland sind ohne Erwerbstätigkeit. Nur rund 6 Prozent der behinderten Menschen fühlen sich im öffentlichen Leben gleichwertig behandelt. Das sind bitter stimmende Zahlen, finde ich. Eine berufliche Integration von Behinderten ist daher elementar, um ihre Eingliederung in die Gesellschaft insgesamt zu gewährleisten.

Wirtschaftsjuristin Verena Solibieda, die Autorin des Buches Behinderte in der Zeitarbeit vertritt einen interessanten Ansatz:

Welche Chancen bietet das Instrument der Zeitarbeit für die Verbesserung der Beschäftigungssituation behinderter Menschen?

In ihrem Buch zeigt Solibieda sowohl Erfolgskonzepte als auch Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation auf. Zeitarbeit könnte tatsächlich ein gutes Instrument darstellen, um die Vorbehalte von Arbeitgebern gegenüber der Leistungsfähigkeit von Behinderten abzubauen. Gehen sie doch mit einer Entleihung auf Zeit zunächst kein großes Risiko durch die Beschäftigung von Menschen mit Handicap ein.

 
Sep
15
KOM
 

buch_zeitarbeitIch kenne eine Menge der kleinen Pocket Business-Ratgeber von Cornelsen – und ich kenne nur gute. Und dieser hier taugt auch:

Edgar Schröder: Zeitarbeit: Chancen und Risiken für Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen

Knapp, übersichtlich und gut verständlich informieren 128 kleine Seiten über alles Wichtige, was Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen Grundsätzliches über Zeitarbeit wissen sollten:

Hier die Kurzbeschreibung des Verlags (zu einer älteren Ausgabe):

Zeitarbeit etabliert sich als dauerhafter und fester Bestandteil des ersten Arbeitsmarktes: Allein im ersten Halbjahr 2004 waren etwa 500.000 Menschen als Zeitarbeitnehmer beschäftigt. Das Buch bringt die Fakten über diese Beschäftigungsform sowohl für (potenzielle) Zeitarbeitnehmer als auch für Entscheidungsträger auf Seiten der Kundenunternehmen. Behandelt werden sämtliche Spielregeln der Zeitarbeit bis hin zu den gesetzgeberischen und vertragsrechtlichen Grundlagen. …Der Autor bringt als Berater für Zeitarbeit hohe Praxiskompetenz ins Buch ein.

Seit März 2009 ist die 3., grundlegend aktualisierte Auflage des Pocket Business Ratgebers auf dem Markt.

Ein Rezensent bescheinigt dem Buch:

Edgar Schröder schafft mit diesem kompakten Ratgeber Abhilfe: Verständlich und praxisnah zeigt er die Regeln auf, die bei der Zeitarbeit gelten und zwar sowohl für die potentiellen Zeitarbeitnehmer als auch für die Kundenunternehmen. Das Buch besticht durch Beispiele, Tabellen, Übersichten und knappe Zusammenfassungen – ideal für Einsteiger.

Klingt alles ziemlich gut, finde ich. Die 6 Euro fünfundneunzig kann man mal riskieren, wenn man sich einen ersten Überblick über das Thema verschaffen möchte.