Archive für die Kategorie 'Berufsgruppen'

Jul
07
KOM
 

Mit erneuertem Denken neue Wege gehen – das fordert Döhlemann. Training & Beratung nicht nur von seinen Kunden. Innovativ startet das Experten-Team für die Beratung von Personaldienstleistern um Christoph Döhlemann nun gleich an zwei neuen Standorten durch: In Zeegendorf in der Nähe von Bamberg hat jetzt das neue Seminarhaus Weitblick seine Pforten geöffnet. Das Büro Süddeutschland, unter der Leitung von Daniela Abendroth, zieht von Egmating nach München um.

In der heutigen Zeit ist die Welt oft hektisch und unpersönlich. Die Menschen sehnen sich nach mehr Ruhe – sowohl im Inneren als auch im Äußeren. Vor den Toren der fränkischen Schweiz ist mit dem Seminarhaus Weitblick nun ein Ort entstanden, der diesen hohen Ansprüchen der Geschäftswelt nach Ruhe und einem besonderen Ambiente gerecht wird. „Ursprungsgedanke war, für eine Gruppe von bis zu 15 Teilnehmern einen exklusiven Seminarort zu schaffen, der in verschiedenen Blickrichtungen etwas Besonderes bietet: Eine außergewöhnliche Lage, einen Ort der Ruhe, an dem Veränderung möglich ist und den die Gruppe für sich alleine nutzen kann, also keine Störfelder durch andere Seminargäste, Urlauber etc., eine Umgebung mit Wald und Wiesen, die dazu einlädt, auch außerhalb des Seminarraumes nach neuen Eindrücken und Ideen zu suchen und diese zu finden sowie ein durchdachtes visuelles, auditives und haptisches Konzept“, erklärt Christoph Döhlemann die grundlegende Idee.

Terrasse

SeminarraumBereits seit 20 Jahren ist er selbst als Trainer, Berater und Coach tätig und unterstützt Personaldienstleister dabei, ihre Organisation auszubauen, die Marktposition zu sichern und sich auf die Herausforderungen der Zukunft exzellent vorzubereiten. „In unserem neuen Seminarhaus Weitblick eröffnen wir Teilnehmern – abgeschieden vom täglichen Trubel – nicht nur örtlich vollkommen neue Räume. Durch neue Erlebnisse in einem inspirierenden Umfeld – innen wie außen – lernen Teilnehmer sich selbst viel schneller und besser kennen. Sie erfahren viel über den Umgang mit anderen Menschen und erleben Dinge, die ihnen auf Dauer gut tun und zu ihnen passen.“ Dazu entwickelt das Team von Döhlemann. Training & Beratung immer wieder spezielle Vorgehensweisen für die Branche und präsentiert regelmäßig neue Konzepte zu den zentralen Themen Persönlichkeit- und Unternehmens-Entwicklung, Vertriebserfolg sowie Personalmarketing. Diese werden in unterschiedlichsten Seminarreihen natürlich auch im Seminarhaus Weitblick angeboten. Darüber hinaus können die Räumlichkeiten aber ebenfalls extern für Seminare und Meetings angemietet werden.

Zur Verfügung stehen für bis zu 15 Personen im Haus mit 130 qm ein Seminar- und ein Gruppenraum sowie eine Essenslounge mit angrenzender Terrasse und ein insgesamt 4300 qm großes Grundstück u. a. mit Sitzgelegenheiten im Wald. Neben einem spektakulären Ausblick und der inspirierenden Raumgestaltung bietet das Seminarhaus ein professionelles Repertoire an Arbeitsmaterialien und Tagungstechnik, das nicht nur harmonisch in den Seminarraum integriert, sondern gleichermaßen praktisch ist. Dazu nochmals Christoph Döhlemann: „Die freistehende Waldrandlage ermöglicht es jederzeit, die Fenster im Seminarraum zu öffnen, ohne die Konzentration durch Verkehrslärm oder andere Besucher zu stören.“ Von der Auswahl des Caterings, über die Raumdüfte bis hin zu einem passenden Rahmenprogramm setzt das Team des Seminarhauses Weitblick individuelle Kundenwünsche um und integriert diese harmonisch in den Seminarablauf.

Waldgrundstück

Bereits 2009 fiel die Entscheidung, neben Bamberg eine Niederlassung in Süddeutschland zu gründen. Daniela Abendroth, langjährige Prokuristin im Team von Döhlemann Training & Beratung, hat seitdem gut Erfahrungen damit gemacht: „Die örtliche Nähe zu zahlreichen großen Unternehmen im Süddeutschen Raum bietet enorme Vorteile. Wir sind  hier einfach näher bei unseren Kunden und ergänzen die bewusst abgelegene Lage des Seminarhaus Weitblick durch die zentrale Lage unseres Büros in München.“ Weitere Infos unter www.doehlemann.de sowie www.seminarhaus-weitblick.de

Kontaktdaten des Seminarhauses und in München:

Döhlemann. Training & Beratung
Christoph Döhlemann
Seminarhaus Weitblick
Am Tannenberg 16
96129 Zeegendorf
Telefon +49 (0)951 29726-0
Telefax +49 (0)951 29726-26
doehlemann@doehlemann.de

Döhlemann. Training & Beratung
Daniela Abendroth
Landwehrstrasse 61
80336 München
Telefon +49 (0)89 411123312
Telefax +49 (0)951 29726-26
abendroth@doehlemann.de

 
Mrz
21
KOM
 

Erster Band des Schulbuchs in Kooperation mit den Branchenverbänden (AMP, BZA, AMP) im Bildungsverlag EINS erschienen.

Nach langen Vorbereitungen ist nun der erste Band der Schulbuchreihe „Personaldienstleistungskaufleute“ vom Bildungsverlag EINS freigegeben worden.

Schulbuch_PDK

Die Autoren Johannes Beste, Ilona Giese und Andrea Schendekehl verfassten das Lehrwerk in Zusammenarbeit mit den drei Arbeitgeberverbänden der Personaldienstleistungsbranche, dem Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP), dem Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen (BZA) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Das Schulbuch richtet sich an die Auszubildenden des ersten Lehrjahrs des Ausbildungsberufs “Personaldienstleistungskaufmann/-frau” (PDK). Es ist eng auf das Berufsbild abgestimmt und wird dem rechtlich-komplexen und heterogenen Anforderungsprofil der Personaldienstleistungen gerecht. Das Buch erfasst systematisch die Inhalte der relevanten Lernfelder des Rahmenlehrplans für Personaldienstleistungskaufleute.

Um eine hohe Praxisorientierung zu erreichen, werden den einzelnen Kapiteln „echte“ Lernsituationen vorangestellt, die berufliche Handlungssituationen beinhalten und somit ein eigenständiges und handlungsorientiertes Lernen ermöglichen. Die Kapitel schließen mit einer Zusammenfassung sowie mit Aufgaben zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte ab.  Viele unterschiedliche Internetquellen führen zu zahlreichen Zusatz-Infos.

Zusätzlich wird das Lehrbuch durch separat erhältliches Unterrichtsbegleitmaterial auf CD-ROM ergänzt.

“Rund 3000 Jugendliche haben seit 2008 die Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-frau (PDK) begonnen. Der von den Branchenverbänden AMP, BZA und iGZ initiierte Ausbildungsberuf nimmt bundesweit einen Spitzenplatz unter den neu gestarteten Ausbildungsgängen ein”, so die Branchenverbände.

Mit der Schaffung des dualen Ausbildungsberufs “PDK” reagierte die Personaldienstleistungsbranche auf die z. T. stark gestiegenen Anforderungen des Marktes an interne Mitarbeiter und ZeitarbeitnehmerInnen.

Weitere Informationen zum Lehrbuch und Bestellmöglichkeit unter: www.bildungsverlag1.de

 
Sep
28
KOM
 

MORSON_GROUP_GmbH

Die MORSON GROUP ist bereits einer der größten Personaldienstleister sowie Hauptzulieferer für AIRBUS, EADS Astrium und Thales in England. Nun hat sie auch erfolgreich nach Deutschland expandiert und unterstützt die deutschlandweite Initiative „Gemeinsam für faire Zeitarbeit“ des Bewertungsportals DerZeitarbeits-Check.de.

Mit rund 11.000 Mitarbeitern ist die MORSON GROUP eine der am schnellsten  wachsenden Unternehmen  Englands.  Ihre hervorragende Reputation hat sie sich über das Ingenieurwesen, den kaufmännischen Bereich und die Hoch- und Tiefbau Branche erarbeitet. Dies sollen künftig aber nicht die einzigen Felder sein. So wird derzeit auch geprüft, inwieweit der Pflege- und Gesundheitsbereich bedient werden kann.

Dass dieser Zusammenarbeit kein Sprachdefizit im Wege steht, garantiert die MORSON GROUP GmbH.„Wir werden selbstverständlich nur Fachkräfte mit soliden Deutschkenntnissen vermitteln, damit sich die Pflegepatienten und unsere Kunden wohl fühlen.“ so Hugo Götze.

Für Kundenunternehmen ist besonders die Tatsache interessant, dass MORSON auf ein unglaubliches Potential von hochqualifizierten Facharbeitern aus England zurückgreifen kann. Während diese Fachkräfte in Deutschland knapp sind, kann Hugo Götze, Geschäftsführer der MORSON GROUP GmbH in Hamburg Finkenwerder, ermöglichen was sich viele alteingesessene Ingenieur- und Personaldienstleister wünschen würden: „Wir können Konstrukteure, Fertigungsplaner, Festigkeitsanalytiker, Mechatroniker, Mechaniker, Elektroniker,  examinierte und unexaminierte Mitarbeiter aus der Gesundheits- und Krankenpflege u.v.m. per Zeitarbeit überlassen oder in Werkvertragsprojekte vermitteln.“.

Wer für die MORSON GROUP GmbH arbeitet, kann sich gut aufgehoben fühlen. Im Jahr 2009 wurde MORSON GROUP von „Recruitment International“ als bester Arbeitgeber Englands (unter allen Unternehmen mit einem höheren Umsatz als 75 Millionen GBP) ausgezeichnet.

Diesen Anspruch hat auch die MORSON GROUP GmbH in Deutschland. Geschäftsführer Hugo Götze  weiß, was er will: „Ich möchte für unsere Kunden und meine Mitarbeiter der erste Ansprechpartner und Problemlöser sein! Für uns geht es nicht um höhere Gewinnmargen, sondern um zufriedene Mitarbeiter. Mein Ziel ist es, den schlechten Ruf der Zeitarbeitsfirmen ins Positive umzukehren, indem die Mitarbeiter fair behandelt und besser bezahlt werden.“ Diesen Anspruch unterstreicht Götze mit der Unterzeichnung – und damit Selbstverpflichtung – der Ethikerklärung „Gemeinsam für faire Zeitarbeit“ des Bewertungs- und Infoportals DerZeitarbeits-Check.de. Damit gehört die Morson Group GmbH zu den wenigen, außerordentlichen  Personaldienstleistern, denen das Zeichen „transparent & fair“ verliehen wurde.

DerZeitarbeits-Check.de - Bewertungs- und Infoportal für Zeitarbeit uvm.

„Ich freue mich ganz besonders, mit Herrn Götze und der MORSON GROUP einen weiteren absolut professionellen und fairen Arbeitgeber bei DerZeitarbeits-Check.de begrüßen zu können“, so Oliver Repp, Geschäftsführer des Online-Portals. „Die MORSON GROUP hat in England einen ganz besonders guten Ruf. Daher bin ich mir absolut sicher, dass Herr Götze und sein Team die hohen Ansprüche auch hier in Deutschland umsetzen werden.“

Arbeitnehmer und Bewerber aber auch Unternehmen können die MORSON GROUP GmbH wie folgt kontaktieren:

MORSON GROUP GmbH

Hugo Götze (Geschäftsführer)

Hein-Sass-Stieg 4

21129 Hamburg

T: +49 (0)40 319 747 68 1

F: +49 (0)40 319 747 68 9

E: hugo.goetze@morson.com

www.morson.com

 
Sep
07
KOM
 

Bundesverband Personalvermittlung (BPV)

Personalvermittlung kann nicht professionell genug betrieben werden, da in diesem Bereich mit der beruflichen Zukunft von Arbeitnehmern gearbeitet wird. Um dem Anspruch an Professionalität gerecht zu werden, haben sich viele Arbeits- und Personalvermittler in Deutschland in einem Verband, dem BPV, organisiert. Dessen stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Herr Thomas Schonscheck, antwortet im heutigen Interview auf Fragen zu diesem Verband, zu dessen Arbeit, zu Zielen uvm.

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DerZeitarbeits-Check.de: Guten Tag Herr Schonscheck, können Sie uns sagen, was genau der BPV ist ?

Thomas Schonscheck: Der Bundesverband Personalvermittlung e.V. wurde am 3. März 1994 gegründet und ist heute mit bundesweit rund 700 Mitgliedsbetrieben der größte und älteste Verband professioneller Personalvermittler. Unternehmen, die sich im BPV zusammengeschlossen haben, wollen die Entwicklung der Branche mitgestalten und positiv beeinflussen. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf der Qualität der Personalvermittlungsprozesse, die wir ständig verbessern wollen.

DerZeitarbeits-Check.de: Wofür steht der BPV als Verband für Personalvermittler?

Thomas Schonscheck: Der BPV vertritt kleine, mittlere und große Personalvermittlungsunternehmen. Die wichtigsten Aufgaben sind Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die regelmäßige Information unserer Mitglieder. Als Verband blicken wir auf 16 Jahre Erfahrung in der Personalvermittlung zurück. Davon profitieren nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch Bewerber und Kundenbetriebe.

DerZeitarbeits-Check.de: Können Sie uns sagen, welche Ziele der BPV genau verfolgt?

Thomas Schonscheck: Der BPV fördert die gemeinsamen Interessen der Mitgliedsunternehmen. Darüber hinaus kommuniziert er Wert und Ansehen der von den Mitgliedern angebotenen Dienstleistungen.

Eine wichtige Aufgabe sieht der BPV auch darin, die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen zu beobachten und deren Einfluss auf den Arbeitsmarkt zu analysieren und zu erklären. Die Dienstleistungsbranche ist geprägt von kontinuierlichem Wandel. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Personalvermittlung, die rechtzeitig erkannt und kommuniziert werden müssen. Darin liegt einer der Arbeitsschwerpunkte des BPV und ein signifikanter Vorteil für die BPV-Mitglieder.

Zudem informiert der Verband seine Mitglieder über Gesetzesänderungen in der Personalvermittlung und trägt damit zur Qualitätssicherung der Branche bei. Er fördert außerdem Bildung und Wissenschaft im Umfeld der Personaldienstleistungen.

Thomas Schonscheck, stv. Vorsitzender des BPV

Thomas Schonscheck, stellvertr.Vorstandsvorsitzender des BPV

DerZeitarbeits-Check.de: Welchen Nutzen haben Personalvermittler von einer Mitgliedschaft im BPV?

Thomas Schonscheck: Es gibt viele Argumente, die für eine Mitgliedschaft im BPV sprechen. So signalisiert diese unternehmerisches Engagement und hochwertige Dienstleistungen. Denn für unsere Mitglieder gelten verbandseigene Qualitätsstandards sowie die unter der Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums erarbeiteten „Qualitätsstandards für private Arbeits- und Personalvermittler“.

Außerdem bedeutet eine Mitgliedschaft im Verband erhebliche Wettbewerbsvorteile.

So können interessierte Kundenunternehmen und Stellensuchende über die Mitgliederdatenbank auf unserer Webseite schnell geeignete Mitgliedsbetriebe finden oder sich diese bei der Verbandsgeschäftsstelle anfordern. Zudem informiert der BPV seine Mitglieder zeitnah über verbands- und branchenrelevante Entwicklungen.

Darüber hinaus betreibt der BPV Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit: Durch gute Kontakte verschafft er sich Gehör bei politischen Entscheidungsträgern und trägt damit zur Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Branche bei – wovon auch unsere Mitgliedsunternehmen profitieren.

DerZeitarbeits-Check.de: Und welchen Nutzen haben Bewerber, wenn deren Vermittler im BPV Mitglied
sind?

Thomas Schonscheck: Bewerbern signalisiert die BPV-Mitgliedschaft eines Vermittlers Seriosität und Vertrauen.

Denn Mitgliedsunternehmen verpflichten sich zur Einhaltung verbandseigener Berufsgrundsätze und anerkannter Qualitätsstandards. Zudem kennen unsere Mitglieder den lokalen Arbeitsmarkt und wissen um die regionalen Besonderheiten.

Bewerber profitieren davon, weil sie schnell und ihren Qualifikationen entsprechend vermittelt werden können. Ein weiterer Vorteil: Die Kosten für die Vermittlung trägt der Personaldienstleister, nicht der Bewerber.

DerZeitarbeits-Check.de: Welche Tipps haben Sie für Bewerber, die sich an Personalvermittler
wenden möchten?

Thomas Schonscheck: Bewerber, die sich an einen Personalvermittler wenden, sollten unbedingt offen in das Gespräch gehen. Denn nur wenn der Vermittler die Qualifikationen wie auch die persönlichen Erwartungen und Präferenzen des Bewerbers genau kennt, kann er ihn erfolgreich vermitteln.
Personalvermittlung ist eine sensible Angelegenheit. Sie muss professionell und verantwortungsvoll betrieben werden. Die Zusammenarbeit mit einem BPV-Mitgliedsunternehmen garantiert dies – denn unsere Mitglieder verfügen über die für eine erfolgreiche Personalvermittlung notwendigen hohen Standards und die fachliche Qualifikation.

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Herr Schonscheck, bitte ergänzen Sie folgende Satzanfänge:

Hinsichtlich des Vermittlungsgutscheins hoffen wir für 2010 und 2011…
… dass die Politik frühzeitig die bis zum 31. Dezember 2010 befristete Regelung zum Vermittlungsgutschein verlängert und die Konditionen an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anpasst, damit unsere Mitgliedsunternehmen Planungssicherheit haben.

Für die Personalvermittlung stellt die demografische Entwicklung…
… eine Herausforderung dar. Einerseits ist in der Personalvermittlung – ähnlich wie in anderen Branchen auch – der Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern bereits deutlich zu spüren, so dass es für Vermittler zunehmend schwieriger wird, geeignetes Personal zu finden. Andererseits können Bewerber wie Personalvermittler auch von diesen Veränderungsprozessen profitieren: So wird die Beratungsintensität zunehmen und wechselwillige Arbeitnehmer werden schneller und leichter einen neuen Job finden.

Auswege aus der derzeitig kritischen Bewerbersituation…
… gibt es! Die Defizite in unserem Bildungssystem müssen behoben und junge Menschen fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden. Auch gilt es, das Prinzip des lebenslangen Lernens in die Praxis umzusetzen: Qualifizierung und Weiterbildung sollten für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber selbstverständlich sein.

Zudem könnten über eine gesteuerte Zuwanderung Fachkräfte aus dem Ausland gezielt angeworben werden. In Deutschland fehlt es darüber hinaus an familienfreundlichen Arbeitsbedingungen, die es vor allem jungen Eltern ermöglichen würden, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Hier sind Politik und Wirtschaft gleichermaßen gefragt, zeitgemäße Lösungen zu finden und diese auch konsequent umzusetzen.

DerZeitarbeits-Check.de: Herr Schonscheck, wir danken Ihnen für das Gespräch!

vorn im Bild: Heinz Ostermann (I.K. Hofmann), Vorstandsmitglied in der hinteren Reihe v.l.n.r.:  Raymond Homo (Vivento Interim Services), Vorstandsmitglied Antje Schmilgus, BPV-Geschäftsstelle/Pressekontakt Hans-Peter Brömser (Randstad), Vorstandsvorsitzender Thomas Schonscheck (Manpower), stellv. Vorstandsvorsitzender Stefan Leubecher (Adecco), Vorstandsmitglied

vorn im Bild: Vorstandsmitglied Heinz Ostermann (I.K. Hofmann); in der hinteren Reihe v.l.n.r.: Vorstandsmitglied Raymond Homo (Vivento Interim Services), BPV-Geschäftsstelle/Pressekontakt Antje Schmilgus, Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Brömser (Randstad), stellv. Vorstandsvorsitzender Thomas Schonscheck (Manpower), Vorstandsmitglied Stefan Leubecher (Adecco)


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Kontaktdaten des BPV:

Bundesverband Personalvermittlung e.V.
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Tel.: 030 / 20 6718 03
Fax: 030 / 7 67 75 23 – 50
E-Mail: kontakt@bpv-info.de

 
Aug
27
KOM
 

Mit dem Urteil VI R 35/08 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Zeitarbeitnehmer grundsätzlich Verpflegungsmehraufwand geltend machen können, da sie im Normalfall nicht über eine regelmäßige Arbeitsstätte verfügen.

Als Arbeitsstätte wird hier also nicht der Sitz des Arbeitgebers – also des Zeitarbeitunternehmens – sondern die unterschiedlichen Arbeitsorte der jeweiligen Entleihbetriebe (Kundenunternehmen der Zeitarbeit) definiert.

Dies bedeutet, dass ein Zeitarbeitnehmer auch dann Kosten für Verpflegungsmehraufwand (VMA) steuerlich geltend machen kann, wenn er oder sie zwar in einem einheitlich weiträumigen Arbeitsgebiets, dort jedoch an verschiedenen Einsatzorten tätig ist.

Im zugrunde liegenden Streitfall war der Kläger als Zeitarbeitnehmer bei einem Personaldienstleister beschäftigt, der seine Mitarbeiter an verschiedene andere Unternehmen im Hafengebiet – kurzfristig entsprechend deren Bedarf – überlassen hatte. Die unterschiedlichen Einsatzorte lagen bis zu 5 km weit auseinander.

Das Vorgehen des Personaldienstleisters im Rahmen der Zeitarbeit ist durchaus üblich, stellte viele Disponenten bisher vor die Frage, ob die Zahlung von VMA sich steuerlich günstig oder eher nachteilig auswirken kann.

Hier hat der Bundesfinanzhof endlich ein wegweisendes Urteil gesprochen.

 
Okt
05
KOM
 

parallelDa stolpere ich zufällig über einen Artikel bei finanztreff.de und mein Blick fällt als erstes auf diese Zeilen:

Schlechtes Image, harte Arbeit und vor allem die niedrigen Löhne machen der bislang krisenfesten Branche zu schaffen – denn ohne Personal kein Wachstum.

Das klingt doch, als würde über Zeitarbeit geschrieben, oder?

Aber schon die nächsten Zeilen bringen Aufklärung:

Der Mangel an qualifizierten Pflegefachkräften könnte für das Wachstum des Pflegemarkts in manchen Regionen zu einem Problem werden.

Ah, in diesem Artikel geht es also um die Situation in der Branche der Altenpflege – die mit sehr ähnlichen Problemen zu kämpfen scheint wie die Branche der Zeitarbeit.

Wobei ich es übrigens ungeheuerlich finde, wie schlecht Altenpflegepersonal bezahlt wird.
Durch Jahrelange regelmäßige Besuche in einem – übrigens wirklich großartigen – Altenheim mit ganz tollem Personal habe ich aus nächster Nähe mitbekommen, wie knallhart dieser Job ist. Wie viel physische und psychische Kraft nötig ist, um ihn zu machen, wie viel Geduld und Langmut, um dabei eine positive Ausstrahlung auf die Bewohner zu behalten. Ich bin immer wieder in Andacht erstarrt, was für einen großartigen Job die Leute dort machen.

Und dann zu hören oder zu lesen, wie wenig Altenpfleger bezahlt bekommen, ist wirklich heftig. Eine Branche, in der Leistung und Erlös in ab_so_lut keinem Verhältnis zueinander stehen.

Und da haben wir dann auch schon wieder den Bogen zur Zeitarbeitbranche geschlagen: Auch hier ist es oft so, dass Leiharbeiter für sehr wenig Geld ziemlich harte Jobs zu machen haben. Und nach wie vor leuchtet es mir nicht ein, dass Zeitarbeiter für die gleiche Arbeit weniger Lohn als ihre fest angestellten Kollegen bekommen.

Foto: Peter Schmidt, pixelio

 
Aug
18
KOM
 
Zeitarbeit als Akademiker? Ja bitte.

Zeitarbeit als Akademiker? Ja bitte.

Sehr interessanter und gut geschriebener Artikel im Blog von Absolventa: Zeitarbeit: Eine Alternative für Akademiker?

Die größten Zeitarbeitfirmen wie z.B. Adecco, Randstad, Manpower oder DIS bieten derzeit etwa tausend Stellen für Hochqualifizierte. Mittlerweile ist bereits jeder zehnte Leiharbeiter Hochschulabsolvent.

Vorausgesetzt, man landet bei einer guten Zeitarbeitfirma, ist dieses Beschäftigungsmodell auch für Hochschulabsolventen eine interessante Möglichkeit. Denn

entgegen der landläufigen Meinung wird der Arbeitnehmer bei einer Zeitarbeitsfirma nicht in seinem Arbeitsrecht eingeschränkt. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) regelt die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern. Mit einer Änderung des Gesetzes von 2004 stehen die Angestellten von Zeitarbeitsfirmen somit auf demselben Level wie die Festangestellten eines Unternehmens. Wird man bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt, dann gelten hier genauso die entsprechenden tariflichen Bestimmungen, wie bei einer regulären Anstellung in jedem anderen deutschen Unternehmen. Kündigungsschutz, Urlaubsanspruch, Sozialabgaben oder auch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Arbeitsschutzbestimmungen existieren auch bei der Zeitarbeit.

Der Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitskräften ist hoch, vor allem werden Informatiker, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler gesucht. Aber auch andere Akademiker sind gefragt, vor allem, wenn sie entsprechende Zusatzausbildungen haben.

Ich finde Zeitarbeit vor allem direkt nach der Uni sinnvoll, denn man überbrückt mit recht gut bezahlten Jobs die Zeit bis zur Festanstellung. Außerdem hat man die Möglichkeit, in unterschiedliche Betriebe, Arbeitsabläufe und Projekte hineinzuschnuppern. Abgesehen davon werden gerade bei Akademikern aus den Zeitarbeitjobs oft Festanstellungen.

Foto: Stephanie Hofschlaeger, pixelio