Archive für die Kategorie 'Arbeitslosigkeit'

Okt
27
KOM
 

berlinBerlin liegt, was den Arbeitsmarkt angeht, zurzeit im Verhältnis zu den anderen Bundesländern richtig gut im Rennen.

Die Berliner Morgenpost veröffentlichte Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg:

Im ersten Halbjahr 2009 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um satte 2,8 Prozent gegenüber demselben Vorjahreszeitraum. Der Bundesdurchschnitt liegt bei einem Anstieg von nur 0,3 Prozent. Damit liegt Berlin an der Spitze aller Bundesländer.

In der Zeitarbeit ging der Anteil in der ersten Jahreshälfte 2009 zwar um 6,4 Prozent zurück, aber auch in diesem Bereich liegt Berlin auf einem guten zweiten Platz. Einen geringeren Rückgang der Zeitarbeit gab es nur in Mecklenburg-Vorpommern mit 5,6 Prozent. Zum Vergleich: Am schlechtesten ging es Zeitarbeitern in Baden-Württemberg. Dort sank die Anzahl der in der Zeitarbeit Beschäftigten um sage und schreibe 34,6 Prozent. – Hey, das ist mehr als ein Drittel alle Zeitarbeiter dort! Durchschnittlich sank die Zahl der Zeitarbeiter bundesweit um 21,4 Prozent.

Für die Relation: Von insgesamt 1,10 Millionen Beschäftigten in Berlin arbeiteten im ersten Halbjahr 2009 durchschnittlich 22.700 Zeitarbeiter. Das entspricht einem Anteil von 2,1 Prozent.

Auch Brandenburg lag in Sachen Zeitarbeit nicht so schlecht. Hier gab es einen Rückgang um 9,4 Prozent. Was die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr angeht, lag Brandenburg allerdings nur knapp über dem Bundesdurchschnitt: Es gab einen Beschäftigungszuwachs um 0,5 Prozent.

Also, ich würd’ mal so sagen: Wenn ich mir die Zahlen so angucke, lohnt sich für Jobsuchende ja vielleicht die Überlegung, in die Hauptstadt überzusiedeln. Abgesehen davon ist Berlin natürlich sowieso ne ganz, ganz prima Stadt. Was soll ich als geborene Steglitzerin auch anderes sagen? ;-)

Foto: Berthold Kamps, pixelio

 
Okt
18
KOM
 

Heute haben wir einen Gastbeitrag vom Unternehmensnachfolge-Weblog. Hier ist er:

knusperhausEs gibt viele Gründe, die zum Abbau von Arbeitsplätzen führen. Wirtschaftlich schwierige Zeiten, ein Wegbrechen langjähriger Bestandskunden oder falsche Entscheidungen in der Führung des Unternehmens. Meistens ist es eine Kombination von mehreren Dingen, die zur selben Zeit eintreffen.

Dass auch die Unternehmensnachfolge zum Verlust von Arbeitsplätzen führen kann, zeigt der Finanzberater Claus Hadenfeldt im Unternehmensnachfolge Weblog. Dort erzählt er das Märchen von der Unternehmensnachfolge und beschreibt, welche Herausforderungen die Weitergabe des Unternehmens mit sich bringt.

Vor allem im Bereich der Liquidität müssen Unternehmer sorgsam planen. Nicht wenige Betriebe sind durch einen plötzlichen Erbfall in die Insolvenz getrudelt. Schließlich erfordern Erbschaftssteuer und mögliche Pflichtteilsansprüche in kurzer Zeit einen hohen Liquiditätsbedarf. Hadenfeldt weiß, dass diese Not häufig im Verkauf von Immobilien oder der Entlassung wichtiger Mitarbeiter endet. In manchen Fällen steht sogar das gesamte Lebenswerk auf dem Spiel.

Im Märchen von der Unternehmensnachfolge geht es in mittlerweile über 80 Folgen um die Weitergabe der Knusperhäuschen GmbH. Der Unternehmer hat es hier mit einem dubiosen Berater (in der Gestalt des Dorfrichters Adam), dem Gerichtsrat Walter, einem Märchenprinzen, den Sieben Zwergen, Humanoiden Kriegern und natürlich auch mit Hans im Glück zu tun. Kostprobe gefällig?

Da hielt es den Gerichtsrat nicht mehr in seinem Stuhle, bis die Empörung über den Vorschlag des Dorfrichters aus ihm herausplatzte: „Die Knusperhäuschen GmbH ist doch weitaus mehr, als ein Finanzmodell. Seit vielen Jahrhunderten besteht dieses Traditionsunternehmen, das über Generationen hinweg in fester Hand der Familie ist. Arbeitnehmer und Kunden gehören gleichermaßen zu dem Umfeld des Unternehmens, das auch in Zukunft aufrecht erhalten werden soll. An Ihrer Knusperhäuschen GmbH hängt doch viel mehr, als an einem Konzern. Schließlich wollen Sie doch nicht einfach nur ein Unternehmen weitergeben, sondern ein Lebenswerk – mit allem, was dazu gehört.

Damit die Unternehmensnachfolge gelingt und nicht zum Verlust von Arbeitsplätzen führt, empfiehlt es sich, das Thema frühzeitig zu planen und neben der Sicherung der Liquidität auch die „weichen Faktoren“ der Nachfolge zu regeln. Wer hier gut vorbereitet ist, für den bleibt eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge sicher kein Märchen.

Foto: Maren Beßler, pixelio

 
Okt
14
KOM
 

pi_quadratUnternehmungen wie zum Beispiel SES: Senior Experten Service machen es seit langem für Selbstständige vor: Erfahrene, kompetente Ex-Unternehmer beraten und unterstützen mit ihrem Wissen und Können ehrenamtlich Unternehmer und Start Ups.

Jetzt hält das Modell der ehrenamtlichen Unterstützung im Berufsleben abgewandelt Einzug in andere Bereiche. Zum Beispiel ins Programm Pi-Quadrat.

Worum es i diesem Programm geht, erklärt das Hamburger Abendblatt:

Das Programm “Pi-Quadrat” oder neuerdings auch “Pi-Quadrat-Integration” ist im September 2005 als eines von 62 bundesweiten Beschäftigungspaketen des Programms “Perspektive 50plus” gestartet. Initiiert wurde das regionale Modell von der ARGE Pinneberg in Zusammenarbeit mit sieben Kooperationspartnern. Es ist in mehrere Phasen aufgeteilt, die aktuell dritte Projektphase läuft Ende 2010 aus.

Phase 1: Die Qualitäten und Fähigkeiten der am Programm teilnehmenden Arbeitslosen werden ermittelt.

Phase 2: Die Teilnehmer werden in Aufbaukursen qualifiziert und durch „durch arbeitsmarktnahe Projekte wieder an die Berufswelt herangeführt“.

Phase 3: Die Teilnehmer werden in Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt.

Vorgestern wurden für Phase 3 zwei „Botschafter“ ernannt:
Ulrich Grobe, Geschäftsführer der Zweigstelle Elmshorn der Industrie- und Handelskammer zu Kiel (IHK), und Jürgen Pauschert, Leiter der Kreishandwerkerschaft Westholstein. Beide sind extrem gut vernetzt und werden als Multiplikatoren auftreten und Unternehmen motivieren, ältere Arbeitnehmer einzustellen.

Und wieder berichtete das Hamburger Abendblatt:

Beide werden ehrenamtlich tätig – und nehmen ihre neue Aufgabe ernst. “Unsere Wirtschaft kann es sich angesichts des demographischen Wandels immer weniger leisten, auf erfahrene ältere Fachkräfte zu verzichten”, so IHK-Geschäftsführer Grobe. Die finanziellen Integrationshilfen der ARGE könnten den Betrieben einen solchen Schritt erleichtern, ebenso wie das Angebot einer am betrieblichen Bedarf orientierten Beratung.
“Es gibt ein großes Potenzial von guten Fachkräften, wir dürfen sie nicht links liegen lassen”, so Pauschert. Er kündigte an, bei seinen Innungsbetrieben aktiv Werbung für die Einstellung von über 50-Jährigen zu machen.

Gute Sache, das Programm! Nachahmenswert. Und toller Einsatz der beiden “Botschafter”.

Welche beachtlichen Erfolge das Programm Pi-Quadrat schon erzielen konnte, ist ausführlicher im Abendblatt-Artikel nachzulesen.

Und wer sich näher über das gesamt Programm informieren möchte, kann dies zum Beispiel auf den Seiten Pi-Quadrat.org oder Pi-Quadrat GmbH tun.

Leider sind beide Sites komplett in komplett in Flash programmiert, also nicht suchmaschinenoptimiert geschweige denn auch nur annähernd barrierefrei. Da müsste man vielleicht noch mal bei. Aber das nur am Rande.

Vielleicht ist diese Bereitschaft, ehrenamtlich Arbeitslosen zu helfen, ja auch Ansporn für andere. Zum Beispiel könnte man Arbeitslosen helfen, Bewerbungen zu schreiben, damit sie auf dem ersten Arbeitsmarkt oder in der Zeitarbeit Jobs finden.

 
Okt
11
KOM
 

erfolgAuf schlau sagt man ‘Bartergeschäft‘ zu dem, was ich Ihnen vorschlagen möchte. Sie können’s aber auch einfach ‘Austausch von Können oder Wissen‘ nennen.

Arbeitslosigkeit hat einige unangenehme Seiten. Aber sie hat auch zumindest einen Vorteil: Sie haben relativ viel Zeit. Das gilt natürlich auch für Zeitarbeiter, die gerade in kein Unternehmen entliehen sind.

Sie haben Zeit, die Sie sinnvoll nutzen können. Zum Beispiel, um sich weiterzubilden, um sich Fähigkeiten und Können anzueignen, die Ihnen vielleicht helfen, leichter einen Job zu finden. Oder die einfach Ihren Horizont erweitern, Ihre Lebensqualität steigern.

Sie könnten zum Beispiel

  • lernen, wie Sie richtig gute professionelle Bewerbungen schreiben
  • Ihre Computerkenntnisse verbessern
  • Ihre Fremdsprachen- oder Deutsch-Kenntnisse aufpolieren
  • Ihre Mathematik-Kenntnisse auffrischen
  • lernen, wie man einen Garten pflegt, um irgendwann vielleicht einen Nebenverdienst dadurch zu haben
  • ein neues Hobby erlernen

Klar, professionelle Weiterbildungen, Kurse, Nachhilfestunden kosten normaler Weise Geld.
Geld, das Sie wahrscheinlich nicht übrig haben, wenn Sie arbeitslos sind.
Aber das bedeutet nicht, dass mein Vorschlag nicht trotzdem funktionieren kann.

Denn jeder von uns kann ein paar Sachen richtig gut, die andere nicht so gut können.
Oder man weiß über bestimmte Themen Bescheid, in denen sich andere noch nicht so gut auskennen.

Sie müssen jetzt nur noch die Leute finden, denen Sie weiterhelfen können mit Ihrem Können oder Wissen und die umgekehrt Fähigkeiten haben, von denen Sie profitieren können. Dann helfen Sie sich gegenseitig, ohne dass einer von beiden etwas bezahlen muss und der Deal ist perfekt.

Überlegen Sie sich also, wodurch Sie anderen Menschen nützlich sein können und in welchen Bereichen Sie gern Unterstützung hätten.

Und dann beginnen Sie, sich im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft, beim Friseur, Einkaufen, Zahnarzt… umzuschauen und umzuhören. Sie werden staunen, wie schnell sich Teams finden lassen, die einander nützlich sein können.

Dieses Vorgehen hat neben der persönlichen Weiterbildung noch einige weitere Vorteile:
Sie

  • lernen wahrscheinlich einige nette – und vielleicht sogar für Ihre berufliche Situation nützliche – Menschen besser kennen,
  • halten Geist und/oder Körper fit, erweitern Ihren Horizont,
  • haben eine sinnvolle Aufgabe – oder sogar zwei: Die Aufgabe des Lernens und die Aufgabe, die Sie im Austausch erfüllen,
  • üben sich in Kommunikation, was für Vorstellungsgespräche und im Job immer wichtig ist,
  • sammeln Pluspunkte bei möglichen zukünftigen Chefs oder Ihrem Berater in der Arbeitsagentur, wenn Sie von Ihrer Eigeninitiative erzählen,
  • haben viel weniger Gelegenheit, griesgrämig immer tiefer ins Sofa zu sinken.

Gute Idee, dieses Tauschen von Wissen und Können, oder?

Foto: S. Hofschlaeger, pixelio

 
Okt
07
KOM
 

energieEin sehr gutes, ausführliches Dossier zum Thema Auch in schwierigen Zeiten einen Job finden gibt es heute bei businesswissen.de.

Es enthält viele gute und praktikable Tipps. Auch das Thema Zeitarbeit wird als eine Option dort genannt:

Auch die Zeitarbeit ist eine Alternative, um wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Wenn Sie also schon einige Absagen erhalten haben und bisher vor Zeitarbeitsfirmen zurückgeschreckt sind, dann sollten Sie diese Chance nicht außer Acht lassen. Es gibt zwar auch einige schwarze Schafe bei Zeitarbeitsunternehmen, aber viele sind seriös und geben keinen Anlass zur Besorgnis. Eine Internetrecherche im Vorfeld kann helfen, den jeweiligen Anbieter von Zeitarbeit auf Seriosität hin zu überprüfen.

Ein gutes Mittel, die Ergebnisse der Internetrecherche zu verbessern, sind natürlich Ihre Bewertungen auf DerZeitarbeits-Check.de.

Das gesamte Dossier gibt es auch bei businesswissen.de als PDF zum Download.

Foto: Thomas Max Müller, pixelio

 
Sep
30
KOM
 

goldenerherbstDie Financial Times titelt Herbstbelebung zum Thema ‚Arbeitsmarkt’, dämpft zu großen Optimismus aber gleich wieder.

Zwar gebe es einige erfreuliche Zahlen in Bezug auf die Arbeitslosigkeit:

  • Die Arbeitslosigkeit ist im Verhältnis zum Sommer dieses Jahres gesunken und zwar
  • um fast genau so viel wie in den Vorjahren.

Aber: Der Arbeitsmarkt sei weit von einer echten Erholung entfernt, es gebe in dieser Hinsicht viel zu tun für die neue Regierung. Zum Beispiel entwickeln sich wichtige Exportländer wie Baden-Württemberg und Bayern zu „Problemfällen“: Extrem viel Kurzarbeit, 33 bzw. 26 Prozent höhere Arbeitslosigkeit als im Vorjahr, nahezu keine Neueinstellungen.

In Bezug auf die Zeitarbeit schreibt die Financial Times:

Der Optimismus reicht derzeit nur für die Zeitarbeit: Deren Bundesverband meldet, dass es im August 60.000 Zeitarbeiter mehr gab als im Mai. Trotzdem: Die Zeitarbeit liegt immer noch kräftig unter dem Vorjahresniveau. Die Unternehmen sind vorsichtig – zu Recht.

Inwiefern diese Zahlen aus der Zeitarbeit für Optimismus gut sein sollen, erschließt sich mir allerdings nicht wirklich: Ist es nicht einfach saisonal bedingt, dass es im September 60.000 mehr Zeitarbeiter als im Mai gibt? Fakt ist doch: Der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt auch hier deutlich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

Also, nach so richtig „Goldenem Herbst“ klingt das alles für mich noch nicht.

Foto: Werner Raschke, pixelio

 
Sep
04
KOM
 

Extrem sehenswerte Sendung von ARD-exklusiv: Die neue Armutsindustrie.

Ein-Euro-Jobs, nahezu unbezahlte Praktika mit ziemlich fadenscheinigen Begründungen, Spezialisten “auf umme”. Wie bitter ist das denn…
Aber mal ehrlich: Tragen wir alle, die wir ständig auf Schnäppchenjagd sind, sehr preisbewusst einkaufen und kaum noch bereit sind, für gute Qualität gute Preise zu bezahlen, nicht auch tüchtig dazu bei?

Aber hier die Sendung in drei Teilen:
Teil I:

Teil II:

Teil III:

 
Aug
26
KOM
 

depression… und raus war ich. Dieser Artikel in der Zeit online ist mir richtig unter die Haut gegangen, so persönlich ist er geschrieben. All die kleinen Einzelheiten, die das abstrakte Wort “arbeitslos” im Alltag mit Leben füllen. All der Kleinkram, der am Selbstbewusstsein knabbert, der zermürbt, Beziehungen beeinträchtigt, Lebenslust saugt.

Ich habe das selbst so nie erlebt, weil ich ja fast mein ganzes Leben lang selbstständig war, aber zumindest heftigste Geldsorgen verbunden mit damals teilweise recht demütigenden Ämter-Rennereien und ausgewachsenen Minderwertigkeitsgefühlen erinnere ich noch allzugut.

Als ich den Artikel las, hab ich sofort gedacht: Mist, da muss man doch was machen können, um die arbeitslosen Leute wenigstens aus dem seelischen Tief wieder rauskrabbeln zu lassen. Das ja zu allem objektiven Übel der Arbeitslosigkeit auch noch lähmt, klein macht, sich schlecht und handlungsunfähig fühlen lässt. Das das Strahlen aus einem Gesicht löscht und die Menschen sich nur dumpf, müde, gereizt und hilflos fühlen lässt.

Ausgebremst wurde dieser akute Tatendrang dann aber gleich wieder von diesem Absatz:

Ich schrieb ihr: “Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue. Nichts passiert ohne Grund. Du wirst einen besseren Job finden. Um dich muss ich mir keine Sorgen machen. Du bist schließlich gut.”
Ich meinte das alles ernst. Aber ich wusste auch: Nichts davon wird ihr helfen. Mir hatte es auch nicht geholfen. Aber was soll man sagen?

Denn es stimmt. Wirklich helfen können solche lieb gemeinten tröstenden Worte einem in der Situation kaum.

Oder anders gesagt: Sie können schon helfen.
Aber erst dann, wenn man eigentlich aus dem tiefsten Tal der Depression schon wieder ein bisschen rausgeklettert ist. Wenn man die ungeheure Anstrengung unternommen hat, der Resignation den Kampf anzusagen. Und diesen Schritt, den kann man nur allein schaffen. Man muss die Kraft dafür aus sich selbst ziehen. Aber meine Erfahrungen haben mir bisher immer gezeigt: Es lohnt sich.

Es lohnt sich, jeden Tag neu zu versuchen, die “ich bin nichts wert”, “ich fühl mich so müde”, “es hat doch alles keinen Sinn” und wie sie alle heißen-Gefühle wieder auszutauschen gegen optimistischere, kräftigere, lebenslustigere. Und das Tolle ist: Wenn man das geschafft hat, verändern sich meist auch die objektiven Lebensumstände Schritt für Schritt wieder zum Besseren.

Foto: Jules Jordison, pixelio